Mit dem Titelgewinn krönten die Herren 30+ des SV Lok Blankenburg eine herausragende Saison in der Tennis-Landesoberliga. Die Blütenstädter blieben in allen fünf Begegnungen ungeschlagen.

Blankenburg l Nach den Landesmeistertiteln in der Wintersaison mit dem Team und im Einzel durch Sebastian Beilecke, erkämpfte der SV Lok nun auch den lang ersehnten Titel in der Sommersaison. Im letzten Spiel wurde der TC Schkopau beim 8:0-Sieg ohne Punktverlust auf die Heimreise geschickt. Die nach einiger Anlaufzeit endlich zusammengewachsene Truppe ließ in diesem Jahr keine Zweifel am Titelgewinn aufkommen. Der Aufstieg in die 4. Liga soll nun der krönende Abschluss einer starken Saison werden.

In der Einzelstatistik blieben Christian Kluge, Sören Brauns (jeweils 6 Siege/0 Niederlagen), Michael Sauer (3/0) und Uwe Gruhn (2/0) die gesamte Saison im Einzel ungeschlagen, die übrigen Spieler kassierten maximal eine Niederlage: Sebastian Beilecke (5/1), Tobias Mahrholz (5/1), Stephan Sterzik (4/1) und Tom Baldamus (1/1). Diese Bilanz unterstreicht die Dominanz der Lok-Mannschaft.

Der sportliche Aufstieg der Herren 30+ begann im Jahr 2011, mit Sebastian Beilecke als Trainer und Spieler wurde auf Anhieb der Auftsieg in die höchste Spielklasse Sachsen-Anhalts perfekt gemacht. Im Jahr darauf scheiterten die Blütenstädter mit einer denkbar knappen Niederlage beim TC Halle 94 und beendeten die Saison auf dem Bronzerang. Im Vorjahr dominierten der SV Lok und der 1. TC Magdeburg die Liga, eine 2:7-Niederlage im direkten Duell bedeutete die Vizemeisterschaft. Es folgte der Landesmeistertitel in der Winterrunde 2013/14, in der sich die Mannschaft in voller Besetzung die Grundlage für den lang ersehnten Landesmeistertitel im Freien holte. Obwohl einige Neuzugänge zu diesem Erfolg beitrugen, stehen immerhin noch drei der vier Spieler im Team, die in der Saison 2011 den Aufstieg in die Landesoberliga meisterten.

Vom Ziel, mit dem Sebastian Beilecke 2011 angetreten war, mit einem der beiden Teams (Herren oder Herren 30+) in die Ostliga aufzusteigen, sind die Blankenburger nur noch zwei Siege entfernt. Für die Aufstiegsspiele gegen hochkarätige Gegner hat der SV Lok noch einen Joker im Ärmel. Petr Vchotka, der im Vorjahr fester Bestandteil des Teams war und diese Saison aus beruflichen Gründen bisher nicht eingesetzt wurde, steht für die die Aufstiegsspiele als Verstärkung parat. Die Termine stehen mit dem 23. und 30. August sowie 16. September bereits fest, welche beiden für das Lok-Team zutreffen, ist noch offen.

Zuvor hat ein Großteil der Mannschaft die Chance, sich auch bei den Herren mit makelloser Bilanz den Landesmeistertitel zu sichern. Auch hier sind die Blankenburger ungeschlagen an der Tabellenspitze der Landesoberliga, selbst eine knappe Niederlage im letzten Saisonspiel gegen den ärgsten Konkurrenten, LuckyFitness.de Magdeburg, würde zum Titelgewinn reichen. Ein "Double" in dieser Form wäre sowohl für einen Blankenburger Tennisclub als auch in Sachsen-Anhalt einmalig. Entsprechend motiviert werden die Lok-Spieler die Partie am 20. Juli ab 9 Uhr auf heimischer Anlage im Heidelberg in Angriff nehmen. Interessierte Zuschauer sind herzlich willkommen.