Heudeber (wie/ige) l Eine enttäuschende Resonanz hat der SC 1919 Heudeber im Rahmen seiner Wanderpokalserie bei den Turniere der ältesten Nachwuchskicker erlebt. Sowohl bei den A-Junioren als auch bei den B-Jugendlichen (Bericht folgt) war neben dem Gastgeberteam lediglich die JSG Fuhnekicker/Schortewitz dabei.

Bei den A-Junioren sagte die neuformierte JSG Hötensleben/Eilsleben ihre Teilnahme ab. Das Freizeitteam der "Sonntagskicker" sprang kurzfristig ein, damit wenigstens ein Dreierturnier ausgetragen werden konnte. Die Freizeitelf unterlag der JSG Fuhnekicker/Schortewitz im Auftaktspiel mit 1:3, den Treffer der "Sonntagskicker" erzielte der Stapelburger Christian Kienert. Danach besiegte der Pokalverteidiger, vertreten durch das neuformierte A-Juniorenteam der JSG Germania Wernigerode/Nordharz, die Volkssportler durch Tore von Lukas Gattermann (3), Marius Sturm (2) und Alexander Seil klar mit 6:0.

Die beiden A-Juniorenteams lieferten sich danach ein gutklassiges Spiel, beim Endstand von 2:2 waren erneut Marius Sturm und Lukas Gattermann für die Einheimischen erfolgreich. Da das Torverhältnis nicht über den Turniersieg entscheiden sollte, lieferten sich beide Teams ein Duell vom Elfmeterpunkt. Am Ende jubelte der Landesliga-Dritte und Kreispokalsieger von Anhalt-Bitterfeld und trug sich als JSG Fuhnekicker/Schortewitz/Zörbig/Gölzau/Glauzig/Ostrau erstmals in die lange Siegerliste des Traditionsturniers ein.

Die Schiedsrichter Viola Tietz (Heudeber) und Horst Klutzny (Langeln) hatten mit den fairen Partien keine Probleme.