Hessen (fbo) l Auf dem Sportplatz in Hessen wurde wieder gebaggert. Aber nicht die Bauleute waren am Werk sondern der Volleyballclub veranstaltete sein Sommerturnier 2014.

Auf Grund des späten Termins war der Zuspruch nicht so hoch, so dass sich der VCH entschloss, das Turnier nicht auf Rasen, sondern auf der Beachanlage auszutragen, was den weiter angereisten Mannschaften aus Klötze, Hellersdorf, Bielefeld sehr gut gefiel.Auch Volleyballer aus der Region, zum Beispiel Hedersleben, Wasserleben, Halberstadt, Osterwieck und zwei Mannschaften des Gastgebers, nahmen den Kampf gegen die Hitze auf. Gespielt wurden bei tropischen Temperaturen nur zwei Sätze, wobei die SpielerInnen bis an ihre Grenzen und teilweise darüber hinaus gingen. Nach jedem Spiel nutzten sie das nebenan gelegene Freibad und stürzten sich in die kühlenden Fluten.

Die Vorrunde wurde in zwei Staffeln "Jeder gegen jeden" gespielt. Die Spiele waren sehr ausgeglichen, so dass sie oft mit nur zwei, drei Punkten Unterschied entschieden wurden, was sich auch in der Spieldauer niederschlug. Nach den Vorrundenspielen setzten sich die Teams aus Osterwieck, Klötze und Bielefeld um die Plätze 7 bis 9 auseinander. Hier hatten die "Dreisten Vier" (Osterwieck) mit drei Punkten das bessere Ende für sich (7.). Die Volleyballer aus Klötze erzielten gegen die Zipfelmützen (Bielefeld) ein 1:1 und sicherten sich somit mit zwei Punkten den achten Platz.

Im Spiel um den fünften Platz standen sich die Gäste aus Wasserleben und Halberstadt gegenüber. Auch hier gab es ein Remis, wobei die Domstädter den ersten Durchgang mit 25:21 für sich entschieden, was aber nicht zum Sieg reichte, da sie den zweiten mit 25:21 verloren und Wasserleben mit einem Punkt mehr Rang fünf eroberte.

In den Halbfinals setzte sich Hedersleben gegen die Volleyballer aus der Hauptstadt und der VCH vereinsintern gegen das Team "Hagenhügel" durch. Das Spiel war bis zum Ende hart umkämpft und letztendlich brachte auch hier ein Punkt den Ausschlag über den Sieg.