Mit einem sehr guten fünften Platz kehrten die Ü 50-Seniorenfußballer von Germania Wernigerode von der Meisterschaft des Nord-Ostdeutschen Fußballverbandes in Meerane zurück. Obwohl die Harzer einen Medaillenrang knapp verpassten, war die erstmalige Teilnahme an dieser überregionalen Meisterschaft ein tolles Erlebnis.

Von Ingolf Geßler

Wernigerode l "Die Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert. Leider fehlte mit Dieter Becker ein wichtiger Spieler, auch die Verletzungen von Lutz Nippert und Lorenz Kunze machten sich negativ in unsem Spiel bemerkbar", so Trainer Udo Wulfert. Die Spielzeit von 5 x 20 Minuten war für die Germania-Oldies ungewohnt lang und sehr anstrengend. Immerhin kamen somit alle sechs Teams beim Turniermodus jeder gegen jeden auf 100 Minuten Spielzeit.

"Wir hatten uns zwar auch gut vorbereitet, aber nicht wie einige andere Mannschaften zwei- bis dreimal wöchentlich trainiert. Wir wollten Sachsen-Anhalt als Landesmeister gut vertreten, was uns über weite Strecken auch gut gelungen ist", resümierte Udo Wulfert. Bei etwas mehr Glück im Spiel gegen den Rostocker FC, in dem die Wernigeröder die bessere Mannschaft waren, aber nicht über ein torloses Remis hinaus kamen, hätten die Germania-Oldies mit einem Bronzerang die Heimreise antreten können.

"Überhaupt war es an diesem Tag unser Manko, dass wir zu wenig Tore geschossen haben. Chancen hatten wir genügend, mit Dieter Becker fehlte in dieser Hinsicht ein Vollstrecker", so Wulfert. Die Überlegenheit des sächsischen Landesmeisters, die Spielgemeinschaft Neuhausen/Cämmerswalde wurde ohne Punktverlust NOFV-Meister, und des 1. FC Frankfurt/Oder mussten die Wernigeröder neidlos anerkennen. Trotzdem können die Germania-Oldies auf ein tolles Turnier und eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Die Wernigeröder Treffer erzielten Christian Wilke gegen den NSF Gropiusstadt (1:4), Gerd Brendel zum 1:0-Sieg gegen Vimaria Weimar sowie Olaf Giese beim 1:2 gegen den 1. FC Frankfurt/Oder.