Halberstadt (fbo) l Auch in der männlichen D-Jugend gab es gleich zum Saisonbeginn das Harzer Derby zwischen dem HT 1861 Halberstadt und dem HV Wernigerode. Die Gastgeber hatten beim 19:18 knapp die Nase vorne.

Letztes Jahr noch als E-Jugendmannschaft unterwegs steht den Teams jetzt eine ganz neue Herausforderung bevor. Schon in den ersten Spielminuten spürten die Zuschauer die Spiellust, den positiven Einsatzwillen und Ehrgeiz zum Sieg der Halberstädter. Die Gäste hielten aber jederzeit beherzt dagegen.

Das erste Tor erzielte Justin Höltge (HT). Nach wenigen Spielminuten führten die Halberstädter mit 3:0. Der Spielstart war gelungen. Doch nun wurden die Wernigeröder wach und nahmen den Kampf an. Oscar Hase organisierte den Angriff und stellte die Halberstädter Abwehr immer wieder vor neue Aufgaben. Das Spiel gestaltete sich bis zur Halbzeit sehr ausgeglichen. Beim 9:7 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit zogen die Halberstädter das Tempo an und bauten ihren Vorsprung auf vier Tore aus. Die heimischen Zuschauer und Trainerin Ljuba Kolomijetz freuten sich über den kämpferischen Einsatz der Spieler des HT1861. Mitte der zweiten Halbzeit kam es dann immer wieder zu technischen Fehlern im Spiel der Halberstädter. Der HVW kämpfte sich von Minute zu Minute heran. Zwei Minuten vor Spielschluss kam der HV Wernigerode zum verdienten Ausgleich. Beim 18:18 war die Spannung nicht zu toppen. Die Halberstädter hatten Anpfiff. Ein Spielzug brachte den 19. Treffer durch Felix Klockau (39.). Der darauffolgende Angriff des HV Wernigerode führte nicht zum Erfolg. Es blieben noch 20 Sekunden zu spielen und die Halberstädter verloren im Angriff den Ball. Das Team vom Trainer Duo Gessing/Scharun bekam eine letzte Chance zum Ausgleich. Es blieb aber beim 19:18, so dass die Gastgeber ihren ersten Sieg als neue D-Jugend feiern konnten.

HT 1861: Primas - Rademacher, Klockau (15), Höltge (2), Reese, Bruns, Zeis (1), Holz (1), Schorch;

HVW: Herrmann - Koppik (1), Zacharias, Ch. Koebke (1), Zablinski, C. Koebke, Hase (9), Nehring (3), Friedrich (4), Matzke.