Wernigerode (ige) l Der HV Wernigerode hat im HVSA-Pokal erwartungsgemäß die nächste Runde erreicht. Beim Verbandsligisten FSV 1895 Magdeburg setzte sich der Sachsen-Anhalt-Ligist souverän mit 27:23 durch.

Die Harzer fanden schnell ihren Rhythmus, bereits nach zehn Minuten stand eine 7:2-Führung zu Buche. Die Abwehr und Keeper Michael Zimmermann ließen wenig anbrennen, auch im Angriff überzeugte der HVW mit gutem Kombinationsspiel. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf acht Tore an (14:6), ehe die Rote Karte gegen Norman Hoffmann nach einer unglücklichen Abwehraktion zu einem Bruch im Wernigeröder Spiel führte. In den letzten fünf Minuten des ersten Abschnitts schmolz die Führung vom 16:8 zum 18:12-Pausenstand.

Auch nach Wiederanpfiff konnten die Wernigeröder nicht an die gute Leistung der ersten 25 Minuten anknüpfen, was auch in den zahlreichen Wechseln und den daraus resultierenden Abstimmungsproblemen in Abwehr und Angriff begründet lag. Auch die Chancenverwertung ließ bei 20 Fehlwürfen zu Wünschen übrig.

Mit einer 4:0-Serie kämpfte sich der FSV Magdeburg zwischenzeitlich auf 17:19 (40.) heran, ehe der HVW überwiegend mit Kontertoren über die schnellen Außen Marcel Völkel und Maik Stecker wieder auf 20:27 davonzog. In der Schlussphase nahmen die Wernigeröder dann wieder einige Würfe zu überhastet. Die nie aufsteckenden Magdeburger verkürzten mit drei Treffern in Serie, so dass sich Trainer Björn Ahlsleben mit dem Ergebnis letztlich nicht zufrieden zeigte.

HV Wernigerode: Zimmermann, Hesse - Czaja (7/2), Rinke (4), Hoffmann (3), Nierlein (1), Völkel (2), Stecker (9/1), Wilde (1), Kramer, Erdmann, Czordas;

Zeitstrafen: FSV Magdeburg 7 - HV Wernigerode 6 + Rote Karte gegen Norman Hoffmann (25.); Siebenmeter: Magdeburg 3/2 - Wernigerode 5/3.