Mit guten Ergebnissen ist Skispringer Leif Fricke vom ersten Springen des DSV-Schülercups heimgekehrt. Die erhoffte Platzierung unter den Top Ten verpasste das Talent vom Ski-Klub Wernigerode allerdings knapp.

Wernigerode l Der Startschuss zur deutschlandweiten Wettkampfserie im Skisprung und der Nordischen Kombination erfolgte wie in den Vorjahren auf der Schanzenanlage am Herrloh in Winterberg. Leif Fricke vom Ski-Klub Wernigerode vertrat mit fünf weiteren Athleten die Farben des Skiverbandes Sachsen-Anhalt.

Zum Auftakt wurde ein Technik-Wettkampf durchgeführt, bei denen die Athleten vier Wertungssprünge absolvierten. Der Reihenfolge nach wurden die Anfahrt, der Absprung und die Planstellung, die perfekte Flughaltung sowie die Weite und korrekte Telemarklandung bewertet. Jeder Athlet konnte verschiedene Punkte für Gold, Silber oder Bronze erreichen, die in die Gesamtwertung eingerechnet werden. Leif Fricke sprang in der Kategorie "Anfahrt" mit 47,0 Metern den weitesten Satz, in der Addition aller Wertungen bekam er für einen hervorragenden Silberrang 60 Punkte gut geschrieben.

Mit dem Probedurchgang am nächsten Tag begann der Einzelwettkampf. Leif Fricke liebäugelte mit einem Platz unter den besten Zehn, den er sehr knapp verpasste. Im qualitativ und mit 38 Springern auch teilnehmerstärksten Feld der Altersklasse 13, belegte er mit Sprüngen von 44,0 m bzw. 43,5 m den 14. Platz. Zum einstelligen Platz fehlten nur 6,6 Punkte, der Sechstplatzierte hatte 10,8 Punkte mehr. Dies unterstreicht, wie knapp es deutschlandweit in diesem Jahrgang zuging.

Zum Abschluss stand der Teamwettkampf auf dem Programm. Gemeinsam mit Paul Kinder (WSV Harzgerode) und Pascal Steinert (SFV Rothenburg) bildete Leif Fricke das Sachsen-Anhalt-Team. Das Trio bewies guten Teamgeist, wobei Leif Fricke als Schlussspringer seiner Mannschaft zwei hervorragende Sprünge zeigte. Er landete zweimal bei 44,5 Metern und erhielt sehr hohe Haltungsnoten von 51,0 Punkten (dreimal 17,0). Im Einzelwettkampf hätte die Gesamtpunktzahl von 223,4 zum neunten Platz gereicht. Am Ende belegte die Mannschaft von Sachsen-Anhalt den zehnten Platz, da Pascal Steinert seinen ersten Sprung nicht stehen konnte. Ansonsten wäre Platz sechs möglich gewesen. Dennoch hat sich das Team hervorragend verkauft und das "Flachland" Sachsen-Anhalt würdig vertreten.