Am 7. Spieltag der Bezirksliga West ist es zum ersten Gradmesser für die Feldheim-Sieben gekommen. Gegen Verbandsligaabsteiger SV Langenweddingen II setzte sich der HT 1861 Halberstadt am Ende mit 33:27 durch.

Halberstadt (fbo) l Weil der bisherige Tabellenerste Wacker Westeregeln am letzten Wochenende nicht zum Einsatz kam (die Partie gegen Wefensleben wurde verlegt/d.Red.) haben die Domstädter mindestens für zwei Wochen die Süpitze übernommen.

Es war von Beginn an zu spüren, dass der Gegner ernst genommen wurde. Die Einstellung und Konzentration der gesamten Mannschaft schienen im Vergleich zu den vorherigen Partien wieder zu stimmen. In der Abwehr wurde mit schnellen Beinen und gutem Stellungsspiel geackert und im Angriff konnten die schnellen Halberstädter meist nur auf Kosten eines Strafwurfs gestoppt werden. Über die Stationen 3:1, 8:6 bis hin zum Halbzeitstand von 18:12, der mit einem schönen Konter von Torwart Jan Pesenecker auf Tim Fröhlich eingeleitet und fast mit der Pausensirene abgeschlossenen wurde, konnte man klar erkennen, dass die Feldheim-Sieben das Spielgeschehen klar unter Kontrolle hatte.

Die taktischen Vorgaben in der Halbzeit hießen klar Konzentration hochhalten und weiterhin keine undisziplinierten Torabschlüsse. Dies schien auch gleich zu fruchten. Jonas Harbach trug sich gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs dreimal in Folge mit schönen Einzelaktionen in der Torschützenliste ein. Halberstadt wechselte jetzt im Angriff auf eine offensivere Variante mit zwei Kreisläufern. Das schaffte Lücken für die Rückraumspieler und freie Räume für die Kreisläufer. Bastian Liebscher nutzte diese Chancen und verbuchte am Ende elf Tore für sich.

Kleine Nickligkeiten und Fouls prägten jetzt das Spielgeschehen. Die HT-Männer behielten aber ihre Marschrichtung im Auge und ließen sich nicht von ihrer Linie abbringen und spielten konsequent ihren Stiefel runter. So endete ein gutes Bezirksligaspiel mit einem verdienten Sieg für die Halberstädter mit 32:27.

Trainer Olaf Feldheim war mit der mannschaftlichen Geschlossenheit seiner Truppe zufrieden: "Darauf können wir weiter aufbauen. Hervorzuheben ist auch die Leistung von Christian Dörge, der sich nach seiner Verletzung wieder gut ins Team zurück gespielt hat."

Weiter geht es für die Halberstädter Männer erst am 22. November. Dann steht das Nachbarschaftsduell gegen die SG Stahl Blankenburg an.

HT 1861 Halberstadt: Pesenecker, Th. Reuner - Bögelsack, Hamann (1), Dörge (5/1), Fröhlich (1), Herrmann (3), Harbach (6), Schwarz, Liebscher (11/5), Reuner T. (5), Niebuhr, Heiß.