Mit einem 3:1-Sieg im Nachholspiel gegen den SV Irxleben 1919 hat Germania Halberstadt II seinen dritten Tabellenplatz in der Landesliga Nord gefestigt.

Halberstadt (fbo) l Gegen den abstiegsbedrohten Gast aus der Börde wollten die Germanen die Niederlage der Vorwoche in Förderstedt wettmachen.

Die Anzeichen standen gut, wusste man doch, dass die erste Mannschaft spielfrei, und mit Verstärkung aus der Regionalliga-Elf zu rechnen war. Am Ende wurde das Reserveteam durch sieben Akteure verstärkt. Regionalligacoach Achim Hollerieth gab dabei dem Landesliga-Trainergespann Armes/Stachwiak die Vorgaben, die hieß es umzusetzen.

Der Beginn der Partie war gekennzeichnet durch den permanenten Versuch der Heimelf, das Abwehrbollwerk der Gäste zu durchbrechen. Die Germanen übernahmen selbstbewusst das Spiel, Irxleben hingegen hinterließ den Eindruck, solange als möglich die Null halten zu wollen. In der 12. Minute zappelte der Ball im Tor der Gäste. Eine verunglückte Flanke von Pascal Eggert senkte sich sehenswert ins gegnerische Tor. SVI-Keeper Sebastian Deumeland hatte gegen den lange in der Luft verharrenden Ball keine Chance. Anstatt weiter nach vorne zu spielen, vertändelte der VfB nun kollegial, oder scheiterte am stark aufgelegten Deumeland. Durch Ballverluste und ungenaues Passspiel gelang es dem SV Irxleben, Germania- Torhüter Danilo Dersewski, vorerst erfolglos, zu prüfen. Als Frederic Schütze aus 20 Metern abzog, konnte Deumeland das Leder nur zentral abklatschen lassen. Kapitän Carsten Madaus nahm das Geburtstagsgeschenk dankend an und schob völlig frei gelassen zum 2:0 ein (40.). Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabine.

Diszipliniert gingen die Gastgeber nach Wiederanpfiff ans Werk. Die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten. Eine Flanke in den Sechzehner nutzte Nick Schmidt und versenkte zum 3:0 (56.). Als Marcel Probst zu leichtsinnig im eigenen Strafraum agierte, nutzte Paul Stier das zum Anschlusstreffer (62.). Es folgte eine Vielzahl sehenswerter Spielzüge der Germanen, verbunden mit mehreren top Chancen. Es fehlte jedoch die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. So blieb es beim 3:1 aus Sicht der Germania.

Marco Stachowiak: "Der Sieg geht in dieser Höhe in Ordnung. Über weite Strecken waren wir dominant. Die Disziplin hat gestimmt, allerdings hätte ich mir eine konsequentere Chancenverwertung gewünscht. Erwähnenswert ist die solide Leistung der Referees."

VfB Germania II: Dersewski - Schütze (72. Meier), Ch. Madaus, Buntschu, Dervishaj, C. Madaus, Probst, Eggert (80. Apelt), Schmidt (62. Helmholz), Fraus, Piele.

Torfolge: 1:0 Pascal Eggert (12.), 2:0 Carsten Madaus (40.), 3:0 Nick Schmidt (56.), 3:1 Paul Stier (62.); SR: Nick Kahlert (Schlanstedt); Zuschauer: 39.