Rathmannsdorf (bkr) l Auch in Rathmannsdorf waren 104 Sportschützen aus 17 Vereinen mit dem Luft- gewehr oder der Luftpistole am Start. Nach der zweiten Runde des Schießens um den Harz-Bode-Pokal kann festgestellt werden, dass in diesem Jahr der Wettkampf so spannend verläuft, wie noch nie. Es gab erneut erstklassige Ergebnisse, die schließlich dazu führten, dass sich in den beiden noch folgenden Runden keiner der vorn liegenden Schützen einen Ausrutscher erlauben darf, sonst ist er seine gute Platzierung los.

Bei den Luftgewehrschützen konnten sich in der Disziplin frei Julia Grabitz und Katrin Brünnecke (beide Gröninger SV) etwas absetzen, jedoch dahinter liefern sich fünf Schützen einen harten Kampf um den dritten Platz. Ähnlich ist es bei den Auflageschützen. Hier führt Bernd Kramer (SG Emersleben) mit sechs Ringen vor seiner Vereinskameradin Doris Cuno. Dann folgen sieben Schützen, die Anspruch auf den dritten Platz anmelden. In der Mannschaftswertung liegt der Gröninger SV 14 Ringe vor der SG Emersleben, für die es sehr schwer werden wird, den Rückstand noch aufzuholen. Dagegen führen die Emers- lebener mit dem komfortablen Vorsprung von 54 Ringen vor dem SV Halberstadt II das Klassement bei den Auflageschützen an.

Bei den Pistolenschützen hat Sven Konopka (Gröninger SV I) trotz eines dritten Platzes in Rathmannsdorf seine Führung in der Gesamtwertung behauptet. Um Platz zwei gibt es ein dichtes Gedränge, das nach zwei Runden von Torsten Bohndorf (Gröninger SV I) und Mirco Pahlke (SG Dingelstedt) angeführt wird. Die Gröninger stehen auch in der Mannschaftswertung an der Spitze, ihr Vorsprung auf den zweitplatzierten SV Borne I ist mit 46 Ringen schon recht deutlich. Falk Rockmann vom SSV Rathmannsdorf konnte sich bei den Auflageschützen auf beachtliche 390 Ringe steigern und liegt damit acht Ringe vor Josef Preuss (SV Halberstadt). Auch hier sind die Spitzenplätze noch nicht endgültig vergeben. Das Team vom SV Halberstadt liegt in der Mannschaftswertung vorn, 23 Ringe dahinter folgt der SSV Rathmannsdorf.

Bei der Leistungsdichte der Teilnehmerfelder ist es durchaus möglich, dass es bei der nächsten Runde, die von der SG Dingelstedt ausgetragen wird, wieder Verschiebungen in den Klassements geben wird.

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