Blankenburg (ige) l Eine 20:19-Zittersieg haben die Handballer der männlichen Jugend D der SG Stahl Blankenburg bei der JSpG Schönebeck/Glinde erzielt.

Mit dem Selbstvertrauen des Auswärtssieges in Wefensleben im Rücken, wollten die Blütenstädter beim sieglosen Gegner in Schönebeck nachlegen. Die Stahl-Jungen erwischten mit einer 2:0-Führung den besseren Start. Doch dann folgte das alte Leid der Blankenburger. Ein schwacher Abschluss verhinderte ein deutlicheres Absetzten und machte den Gegner stark. Die Elbestädter nutzten die Unkonzentriertheiten der Blankenburger Deckung konsequent und warfen eine 6:3-Führung heraus. Nach einer Auszeit der Gäste wurde in der Defensive besser gearbeitet und im Angriff konzentriert und effektiv gespielt. Stahl drehte das Spiel (8:6) und lag zur Pause mit 10:8 in Front.

Nach Wiederanpfiff folgte die stärkste Phase der Harzer, beim Stand von 18:13 deutete alles auf eine Vorentscheidung hin. Doch es kam anders. Die Hausherren stellten ihre Abwehr nach einer Auszeit auf ein 3:2:1-System um, mit dem die Blütenstädter überhaupt nicht klar kamen. Einfachste technische Fehler und überhastete Abschlüsse ließen den Vorsprung dahin schmelzen. Am Ende zitterten sich die Gäste zu einem knappen 20:19-Sieg.

"Wir haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert und wieder sehr gute spielerische Ansätze gehabt. Es ist jedoch unerklärlich, warum wir uns durch die Abwehrumstellung total aus dem Konzept haben bringen lassen. Am Ende hatten wir die Nase vorn, auch dank einer starken Leistung von Felix Meinecke im Tor", so die Stahl-Coaches. Nächsten Sonnabend wird beim sieglosen Ortsnachbarn SpG Thale/Westerhausen der dritte Auswärtssieg in Folge angestrebt.

SG Stahl Blankenburg: Meinecke - Martinke (5), Jessen (1), Herkenrath, Franke (2), Hesse, Peters (1), Hene (6), Knackstedt, J. Schmidt (1), L. Schmidt, Rohrbeck (5).