Wulferstedt (mak) l Der SV Eintracht Osterwieck ist seiner Linie auch am Sonnabend treu geblieben: Bei der SG Germania Wulferstedt erkämpfte sich die Elf von Trainer Rainer Dube mit einem 0:0-Unentschieden erneut Zählbares in der Ferne. Ein Punktgewinn, "mit dem wir sehr gut leben können", so Dube.

Vor allem deshalb, weil die Hausherren deutlich mehr vom Spiel hatten, aber im Abschluss entweder zu ideenlos agierten oder ihren Meister in Eintracht-Keeper Sascha Pohl fanden. "Es war ein Spiel zwischen den Strafräumen, wobei Wulferstedt mehr Chancen hatte", musste Dube zugeben. Doch seine Mannen bewiesen Moral, nahmen die Zweikämpfe an und erspielten sich eigene, wenn auch wenige Torchancen. So scheiterte Peter Mosko nach starker Vorarbeit von Valentin Schmidt zunächst an Philipp Beisch im Germania-Gehäuse, ehe auch Martin Bily seinen Kopfball über das Tor setzte. Auf der Gegenseite war es Pohl, der ein ums andere Mal sein Können bewies.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Die Germania bestimmte die Szenerie, doch etwas Zählbares sprang dabei nicht heraus. Auffällig: Satte acht gelbe Karten verteilte der Unparteiische Mathias Rommel. Noch härter erwischte es den zur zweiten Hälfte eingewechselten Toni Torbahn. Er sah nach einem vermeintlichen Stoß glatt Rot und durfte vorzeit zum Duschen (86.).

Aus Sicht der Eintracht war der Platzverweis dann aber auch das einzig negative Mitbringsel aus Wulferstedt. "Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Darauf können wir aufbauen", betonte Dube. Er hätte sicher nichts dagegen, wenn seine Elf den Aufwärtstrend mitnimmt und am kommenden Sonnabend gegen den SV Darlingerode/Drübeck endlich auch auf heimischem Geläuf voll punktet.

SV Darlingerode/Drübeck: Pohl - Perle, Hauch (46. Torbahn), Bily, Zir, Seubert, Kruppa, Mosko, Hess (76. Saft), Wagenfuehr, Schmidt

Torfolge: Fehlanzeige; Schiedsrichter: Mathias Rommel (Latdorf); Zuschauer: 119