Das Damenteam der Blankenburger Volleyballfreunde hat sich mit dem zweiten Sieg in Folge ein wichtiges Polster auf die Abstiegsränge der Regionalliga Nord/Ost erkämpft. Allerdings tat sich das Team von Trainer Fred Funk sehr schwer, das Tabellenschlusslicht, VfK Berlin-Südwest, in eigener Halle mit 3:1 nieder zu ringen.

Thale l Trotz der frühlingshaften Temperaturen fanden wieder zahlreiche Zuschauer den Weg in die Thalenser Mehrzweckhalle. Mit den Blankenburger Volleyballfreunden und dem VfK Berlin-Südwest trafen zwei Teams aufeinander, die eine Woche zuvor mit glatten 3:0-Siegen aufhorchen ließen. Während der BVF-Sechser das Derby beim USC Magdeburg gewonnen hatte, verbuchte der Aufsteiger im Heimspiel gegen den SF Brandenburg seinen ersten Saisonsieg.

Das BVF-Team begann konzentriert und entschied den ersten Satz nach solider Vorstellung mit 25:18 zu seinen Gunsten. Doch die Berlinerinnen ließen sich nicht beeindrucken und schlugen im zweiten Durchgang mit tollem Kampfgeist zurück. Der Funk-Sechser verlor völlig seine Linie und agierte konzeptlos, folgerichtig ging der Satz deutlich mit 25:14 an die Hauptstädterinnen.

Im dritten Durchgang fingen sich die Blütenstädterinnen, ohne spielerischen Glanz zu verbreiten, und behielten gegen einen nun gleichwertigen Gegner mit 25:21 die Oberhand. Im vierten Satz offenbarten die Berlinerinnen im Angriff noch einmal eine deutliche Steigerung, doch fast alle Angriffe wurden durch die gute Abwehrarbeit der Blankenburgerinnen entschärft. Allerdings funktionierte beim Funk-Sechser das Umkehrspiel in dieser Phase nicht wie gewünscht. Lediglich Kapitän Natalie Heinold gab mit spektakulären Angriffen einige Musterbeispiele.

Die BVF-Mädels lagen über weite Strecken knapp in Front, ehe der VfK Berlin-Südwest das Blatt in der entscheidenden Phase wendete und mit 23:22 in Führung ging. Das Spiel drohte zu kippen, doch mit der Unterstützung der lautstarken Fankulisse riss der Funk-Sechser das Ruder wieder herum. Desireé Clemens schlug den Block außen an - 23:23. Dann servierte Außenangreiferin Sophie Bente zweimal nervenstark zum 25:23-Satzerfolg und brachte den hart erkämpften 3:1-Sieg und drei wichtige Punkte unter Dach und Fach.

Mit dem Sieg versöhnten die Blankenburgerinnen ihre Fans zumindest mit dem Ergebnis für das "Auf und Ab" der Gefühle. Zugleich wurde mit dem glücklichen Sieg gegen einen tapfer kämpfenden Gegner der fünfte Tabellenplatz gefestigt.

Blankenburger VF: Heinold, Weiß, Bente, Kubik, Goes, J. Clemens, D. Clemens , Gent, Haug, Lambrecht, Steckhan, Bock.