Schwanebeck (ige) l Die C-Junioren von Germania Gernrode haben sich in Schwanebeck den Hallen-Kreismeistertitel gesichert. In einem gutklassigen, fairen und spannenden Endrundenturnier behielt das Team von Trainergespann Marcel und Michael Zinke im Endspiel gegen den Hedersleber SV erst nach Verlängerung mit 2:1 die Oberhand.

Die Gernröder verschliefen zwar in der Vorrunde das Auftaktspiel, zogen aber mit zwei klaren Siegen als Gruppenzweiter noch souverän ins Halbfinale ein. Den ersten Platz der Staffel hatte sich ungeschlagen die SG Langenstein/Derenburg gesichert, hierzu reichte im letzten Gruppenspiel ein Unentschieden gegen den FSV 20 Sargstedt.

Spannend gestaltete sich auch das Geschehen in der Gruppe 2. Die JSG Germania Wernigerode/Heudeber erspielte sich ohne Niederlage den Staffelsieg, die Entscheidung um Platz zwei fiel aber erst im letzten Gruppenspiel. Im Duell gegen den direkten Konkurrenten FSV Sargstedt hätte sich der Hedersleber SV mit einem Sieg noch Platz eins sichern können, wäre aber bei einer Niederlage ausgeschieden. Ein 2:2-Unentschieden reichte schließlich zum zweiten Platz.

Ähnlich spannend gestaltete sich auch das Halbfinale, mit knappen Siegen zogen die jeweiligen Gruppenzweiten ins Endspiel ein. Hedersleben besiegte die SG Langenstein/Derenburg mit 2:1, Gernrode behielt gegen die JSG Germania Wernigerode/Heudeber mit 3:2 die Oberhand. In den folgenden Platzierungsspielen setzten sich der Quedlinburger SV und die JSG Huy durch, den Bronzerang sicherte sich die SG Langenstein/Derenburg mit einem knappen 3:2-Erfolg über die JSG Germania Wernigerode/Heudeber.

Im Endspiel bestimmte Germania Gernrode zwar das Spiel, geriet aber gegen taktisch klug verteidigende Hedersleber in Rückstand. Doch Gernrode glich noch vor Ende der regulären Spielzeit aus und erzielte zwei Minuten vor Ablauf der Verlängerung den vielumjubelten 2:1-Siegtreffer.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurde neben den siegreichen Teams auch Bryan Michalski vom Hedersleber SV als bester Torschütze geehrt. Er hatte sich im Neunmeterschießen gegen drei weitere Spieler durchgesetzt, die ebenfalls fünf Turniertore erzielt hatten. Enttäuschend war die vorzeitige Abreise des Quedlinburger SV und SV Grün-Weiß Hasselfelde, die bei der Siegerehrung nicht mehr dabei waren.

Germania Gernrode: Pagenhardt, Manthey - Kuschel, Clemens, Weinert, Fritschler, Portius, Bochnia, Pleschke; Trainer: Marcel Zinke, Michael Zinke