Fünf Classicteams aus Halberstadt sind von der Kreisoberliga bis zur Verbandsliga im Spielbetrieb gewesen. Sie gewannen drei Spiele. Zwei Niederlagen mussten verbucht werden. Wichtig war der Sieg der HKSVH-Senioren, womit die Halberstädter sich etwas Luft im Abstiegskampf verschafften.

Halberstadt (esc/fbo) l Die Senioren vom Halberstädter KSVH hatten die SG Union Sandersdorf zu Gast. Beide Teams hatten vor dem Spiel 8:14 Punkte auf ihrem Konto. In diesem spannenden Verbandsligaduell gewannen die Hiesigen mit 3 113:3 099 Kegel und 5:3 Wertungspunkten (WP). Nach anfänglichen Rückständen von zehn bzw. 25 Kegel konnte Reinhard Woditsch mit einer Klasseleistung (572) das Spiel zugunsten der Domstädter drehen. Er verpasste den bestehenden Bahnrekord (577) nur ganz knapp. Mit nun 10:14 Punkten stehen die Halberstädter mit Aschersleben (12:12), Jesnitz, Osterfeld (beide 10:14) und Sandersdorf (8:16) weiterhin im Kampf gegen die beiden Abstiegsplätze, wobei der HKSVH noch Jesnitz empfängt, aber am letzten Spieltag (28. März) in Osterfeld spielen muss.

Halberstädter KSV Harmonie: Frank Piechotta (535 Kegel, 1 WP), Horst Voß (496, 0), Hans-Hermann Freye (504, 0), Klaus Liebke (511, 1), Reinhard Woditsch (572, 1), Bernhard Roedat (495, 0).

In der Landesklasse verloren die Herren vom SV Einheit Halberstadt in der hiesigen Kegelsporthalle knapp und unerwartet mit sieben Kegel Differenz gegen den FSV Magdeburg (3 086:3 093 und 3:5 WP). Diese Niederlage war nicht eingeplant. Da auch die SG Drosa verlor, schob sich der spielfreie HKSVH (13:9) auf den zweiten Tabellenplatz vor. TuS Leitzkau II (22:2) sollte den Aufstieg in die Landesliga damit quasi geschafft haben, auf dem dritten und vierten Platz liegen Drosa (13:11) und Einheit (12:10).

SV Einheit Halberstadt: Siegfried Dähne (494, 0), Andreas Tamme (520, 1), Marco Winter (517, 1), Daniel Hedel, ab 61. Wurf André Fehrecke (491, 0), Philipp Pfeiffer (558, 1), Ralf Kaufmann (506, 0).

Die Damen vom HKSVH unterlagen in der Landesliga beim SV Turbine Zschornewitz mit 2 853:2 905 Kegel und 2:6 WP. Drei 450-er Ergebnisse waren für die Hiesigen einfach zu wenig. Damit befinden sich die Halberstädterinnen (6:12) auf dem sechsten Tabellenplatz, während Dessau II und Schönebeck II sich mit zwei Punkten Rückstand auf den beiden Abstiegsplätzen befinden.

Halberstädter KSVH: Carola Roedat (456, 0), Heike Kaschub (491, 1), Petra Schal, ab 91. Wurf Anke Hübner (456, 0), Christina Grabe (493,1), Nathalie Niederberger (500, 0), Gabriela Herz (457, 0).

Die Jugend vom HKSVH gewann in der Kreisoberliga das Spitzenspiel beim Schönebecker SV sicher mit 1 712:1 597 Kegel. Hier zeigte der zwölfjährige Halberstädter Chris Rienäcker mit 506 Kegel eine Klasseleistung. Damit baute der HKSVH (20:2) erneut seine Tabellenführung, vor Schönebeck und Staßfurt, auf acht Punkte Vorsprung aus und hat bei noch zu vergebenden zwölf Punkten die Meisterschaft nun ein weiteres Stück mehr vor Augen.

Die Senioren des HKSVH II gewannen zu Hause das Kreisoberliga-Spiel gegen den Magdeburger SV mit 1 906:1 857 Kegel. Hier sorgte der Halberstädter Heinz Mann (507) für den Bestwert.

Halberstädter KSVH, Jugend: Alicia Holschumacher (399), Pia Holschumacher (402), Jeremy Mertel (405), Felix Piechotta, ab 31. Wurf Justin Meyer (281, Streichwert), Chris Rienäcker (506).

Halberstädter KSVH II, Senioren: Hans-Jürgen Scholz (487), Heinz Mann (507), Reinhold Krov (446), Rolf Seesemann (466).