Die SG Stahl Blankenburg/Timmenrode ist durch den 3:2-Erfolg über Blau-Weiß Schwanebeck DEBEKA-Pokalsieger. In der Vorrunde wurden beide aber nur Zweiter.

Halberstadt l Die favorisierten Mannschaften von Blankenburg/Timmenrode, Schwanebeck und Wegeleben ließen gleich in ihren Auftaktbegegnungen keinen Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Meteor gewann gegen Zilly mit 4:0, Schwanebeck besiegte den Hessener SV mit 3:0 und die SG Stahl war mit 2:0 über Wernigerode II erfolgreich. Dazu gesellte sich Stahl Thale II, die einen 2:0-Sieg über Ermsleben feierten. Die 240 zahlenden Zuschauer, Blankenburg reiste sogar mit einer großen Fan-Kolonie an, sahen auch danach packende Duelle. Allerdings gab es keine Überraschungen. Die Auftaktsieger waren allesamt auch im zweiten Spiel erfolgreich, lediglich die Ausgänge waren knapper. So gewann Thale II mit 2:1 gegen den HSV, gleiches gelang Meteor gegen die Germania.

"Wir sind heute ein bisschen an unsere Leistungsgrenze gestoßen. Wir hatten mit Wegeleben und besonders Blankenburg Gegner gehabt, die uns doch überlegen sind. Und das haben wir auch gemerkt. Trotzdem bin ich damit zufrieden, dass wir es bis hier zur Endrunde geschafft haben", sagte Wernigerodes Trainer Thomas Mandrella nach dem Ausscheiden. Und auch im letzten Spiel gab es für sein Team gegen Zilly eine knappe 0:1-Niederlage, der TSV wurde somit Dritter und Germania Vierter. Derweil kämpften Wegeleben und Blankenburg/Timmenrode um den Sieg in Gruppe A, das direkte Duell musste entscheiden. Nach den regulären zwölf Minuten ging die Partie 3:3 aus. Jetzt waren beide Seiten punkt- und auch torgleich - das Neunmeterschießen entschied nun über Erster und Zweiter. Wegeleben gewann den Showdown mit 3:2 und wurde Gruppensieger.

Auch in Staffel B musste das direkte Duell zwischen Thale und Schwanebeck über die ersten beiden Plätze entscheiden. Der SV Stahl setzte sich mit 1:0 durch und zog als Erster ins Halbfinale ein. "Wir standen heute eng an den Leuten dran und haben auch gut im Umschaltspiel gearbeitet. Und dann haben wir natürlich auch unsere Chancen gut genutzt", begründete Thales Trainer Jens Kersten den souveränen Auftritt seiner Mannschaft: "Das war so nicht zu erwarten. Im Vorfeld war es aber trotzdem unser Ziel, ins Halbfinale zu kommen." Schwanebeck kam aber auch eine Runde weiter. Für den Hessener SV und Ermsleben war dagegen Schluss. Beide trafen in ihrem letzten Spiel aufeinander. Zum Abschluss siegte der HSV mit 3:0.