Handball l Wernigerode (ige) Ein Duell beim Tabellennachbarn haben die Handballer des HV Wernigerode morgen ab 17 Uhr in der Sachsen-Anhalt-Liga vor der Brust. Beim SV Eintracht Gommern dürfte auf Seiten der Harzer für ausreichend Motivation gesorgt sein, mit einem Sieg könnte sich der HVW für die Hinspielniederlage (30:32) revanchieren und gleichzeitig den Gegner in der Tabelle überflügeln.

"In Gommern macht es eigentlich immer Spaß zu spielen, die Halle ist voll und es herrscht ein gute Stimmung. Der Trainer ist allerdings auch immer für Überraschungen gut, mal abwarten, was er sich für dieses Spiel einfallen lässt", so HVW-Coach Björn Ahlsleben. In der Vorwoche unterlag Eintracht beim BSV Magdeburg knapp mit 26:27, in einer starken Rückrunde war dies die erste Niederlage für Gommern.

Personell pfeift der HV Wernigerode weiter "aus dem letzten Loch", neben den Langzeitverletzten drohen auch Markus Czaja und Felix Wilde wegen Krankheit auszufallen. Auch Marcel Völkel fehlt arbeitsbedingt, dafür ist Kreisspieler Lukas Karau wieder dabei. "Um in Gommern bestehen zu können, muss ähnlich wie in der Vorwoche nahezu alles funktionieren. Vor allem die Fehlerquote müssen wir sehr gering halten. Ich erinnere mich noch ungern an das Hinspiel, als wir zahlreiche Ballgewinne hatten, mit vergebenen Kontern aber leichtfertig hergeschenkt haben", so Ahlsleben.