Wernigerode (ige) l "Siegen ist Pflicht" heißt die Devise für den FC Einheit Wernigerode am Sonnabend in der Landesliga. Die Hasseröder sind nur noch durch die Tordifferenz von den Abstiegsrängen getrennt, dies soll sich morgen ab 14 Uhr mit einem Heimsieg gegen TuS Schwarz-Wei Bismark zum Positiven verändern.

"Wir müssen das Heimspiel gewinnen, da brauchen wir gar nichts Schönreden", gibt Trainer Karsten Stein eine klare Marschroute vor. "Wir haben letzte Woche in Aschersleben verloren, obwohl nach dem Spielverlauf selbst ein Punkt zu wenig gewesen wäre. Selbst in Unterzahl nach der Roten Karte hatten wir noch die besseren Möglichkeiten, aber wir gehen momentan einfach zu fahrlässig mit unseren Chancen um. In dieser Phase muss man als Stürmer auch mal das Weiße in den Augen haben, statt es besonders schön machen zu wollen", erwartet der Einheit-Coach mehr Effektivität vor dem gegnerischen Tor.

Ein Beispiel für fehlende Kaltschnäuzigkeit lieferte auch das Hinspiel in Bismark, in dem der FC Einheit trotz guter Chancen nicht über ein 0:0 hinauskam. Während die Altmärker inzwischen auf den vierten Tabellenplatz geklettert sind, rutschten die Hasseröder auf Rang zwölf ab. "Bei diesem Tabellenstand gibt es keinen Schönheitspreis zu vergeben, wir müssen unbedingt punkten", so Stein, der auf die Rot gesperrten André Helmstedt und Mathias Günther verzichten muss. Zudem fehlten im Training einige Spieler wegen Grippe, vor allem der Einsatz André Kopp ist stark gefährdet.