Interessante Partien stehen am Sonnabend zum Wernigeröder Handballtag in der Stadtfeldhalle auf dem Programm. Den Abschluss bestreitet wie gewohnt die erste Mannschaft des HV Wernigerode, die ab 17 Uhr im Heimspiel gegen Germania Borne klarer Favorit ist.

Wernigerode l Alles andere als ein Heimsieg gegen den Tabellenletzten wäre für Außenstehende eine Enttäuschung, allerdings haben die Wernigeröder weiterhin mit Personalsorgen zu kämpfen. Bei den Langzeitverletzten Gorden Müller, Eddy Eicken und Patrick Erdmann ist noch keine Rückkehr in Sicht, zudem fällt auch Lenny Rinke wegen eines Auslandssemesters bis Saisonende aus. Einziger Lichtblick: Maik Stecker ist ins Training zurück gekehrt, sein Einsatz gegen Borne ist aber fraglich. Gleiches gilt für Lukas Karau. Der Verdacht auf Mittelhandbruch hat sich zum Glück nicht bestätigt, mit einer schweren Prellung droht der einzig verbliebene Kreisläufer dennoch auszufallen. Auch Benjamin Nierlein trainierte aufgrund seiner Fußverletzung aus dem Gommern-Spiel nicht, sollte aber im Spiel gegen den Tabellenletzten einsatzfähig sein.

"Personell ist also alles beim alten, hoffentlich hat sich bis zum Sonnabend der Gesundheitsszustand der angeschlagenen Spieler verbessert", meinte Trainer Björn Ahlsleben hinsichtlich der zuletzt wegen Krankheit im Training pausierenden Markus Czaja und Felix Wilde, die auch das Spiel in Gommern nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte bestreiten konnten.

"In den letzten Spielen haben wir gezeigt, dass wir auch ohne mehrere Leistungsträger gegen ein Spitzenteam wie die SG Kühnau oder zuletzt bei Eintracht Gommern sehr gut Paroli bieten können. Gegen Borne müssen wir einen Sieg einfahren, auch wenn die Mannschaft trotz des letzten Tabellenplatzes keinesfalls als ,Fallobst` angesehen werden kann. Die beiden Saisonsiege und der Punktgewinn beim BSV 93 Magdeburg haben gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Wenn wir nicht die volle Konzentration an den Tag legen, bereiten sie uns garantiert Probleme", warnt Trainer Björn Ahlsleben seine Schützlinge, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Auch beim 31:28-Sieg im Hinspiel stießen die Wernigeröder auf harte Gegenwehr.

Im Vorprogramm bestreitet auch die männliche Jugend A des HV Wernigerode ein Heimspiel in der Sachsen-Anhalt-Liga, zu Gast ist ab 15 Uhr der Tabellenvorletzte, TuS 1947 Radis. Die Kaufmann-Sieben geht als klarer Favorit in die Partie und will sich für die deutliche Niederlage beim BSV 93 Magdeburg rehabilitieren.

Den Anfang machen um 12.15 Uhr die jüngsten Handballer des HV Wernigerode. Die E-Jugendlichen (5.) erwartet mit dem verlustpunktfreien Spitzenreiter Quedlinburger SV eine ganz schwere Aufgabe. Im Anschluss trifft die D-Jugend des HVW (6.) auf die SpG Schönebeck/Glinde (8.), von der Tabellenkonstellation sind die Gastgeber in der Favoritenrolle.

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