Zu den letzten zwei Auswärtsspielen reisten die Spieler der SG Stahl Blankenburg in die Altmark, um zum Nachmittagsspiel in Bismark und zum Abendspiel in Tangermünde anzutreten. Beide Gegner waren für die Stahl-Männer keine echte Herausforderung.

Blankenburg (hbu) l Sowohl TuS Schwarz-Weiß Bismark als auch der TSV Tangermünde trat ersatzgeschwächt an.

Der TTC Börde Magdeburg hat als Blankenburgs ärgster und einziger Rivale im Kampf um die Landesmannschaftsmeisterschaft bzw. den Aufstieg in die Oberliga ebenfalls beide Auswärtsspiele sehr hoch gewonnen. Nun wird sich am 28. März im Blankenburger Sportforum mit dem direkten Aufeinandertreffen der beiden Teams entscheiden, wer als Staffelsieger in die Oberliga aufsteigt und wer den Umweg über die Relegation in die fünfthöchste Spielklasse des Deutschen Tischtennis-Bundes gehen muss.

Schwarz-Weiß Bismark - Stahl Blankenburg 2:13. Auf Seiten der Gastgeber fehlten mit Kirchner im mittleren und Rüge im unteren Paarkreuz zwei etatmäßige Kräfte, für die zwei Ersatzsspieler aus der in der Bezirksliga spielenden zweiten Mannschaft ins Team rückten. Somit kam es nur zu wenigen wehrhaften Szenen der Gastgeber. Während Blankenburgs Ausländer Luca Bakic (Montenegro), Youssef Abdel-Aziz (Ägypten) Kamil Tomaszuk und Jan Kudrna (Polen) kaum ernsthaft gefordert wurden, verlor Lars Holland im mittleren Paarkreuz sehr unglücklich in fünf Sätzen gegen Weiß. Wobei der Bismarker mit zahlreichen Kanten- und Netzbällen sehr viel Fortune hatte. Auch Maximilian Schuck verlor im unteren Paarkreuz trotz einer 2:0-Satzführung mit dem gleichen Ergebnis gegen Ersatzspieler Ladewig.

SG Stahl Blankenburg: Bakic (2,5), Tomaszuk (2,5), Abdel-Aziz (2,5), Holland (1,5), Schuck (1,5) Kudrna (2,5).

TSV Tangermünde - Stahl Blankenburg 0:15. Im Abendspiel gegen den abstiegsgefährdeten Tabellensiebten hatten sich die etwa 30 Zuschauer in der kleinen Sporthalle der Comenius-Schule ergebnismäßig mehr von ihrem Team versprochen. Das Fehlen von Landesmeister Bindemann und von Neumitz war für die Gastgeber nicht auszugleichen. Mit der Höchststrafe von 15:0 und dem Zulassen von nur fünf Satzgewinnen wurden die Gastgeber durch die Blankenburger förmlich demontiert.

Das einzige Ausrufezeichen der Tangermünder setzte ihr Routinier Klaus Obst, der gegen die Stör-und Defensivbälle von Bakic phasenweise mit attraktiven und schnellen Ballwechseln seine einstige Vormachtstellung im Raum Magdeburg andeutete und Bakic das eine oder andere Rätsel aufgab. Gegen Blankenburgs Tomaszuk war er dann aber tempomäßig etwas überfordert.

SG Stahl Blankenburg: Bakic, Tomaszuk, Abdel-Aziz, Holland, Schuck und Kudrna (alle 2,5).