Landkreis (hbu) l Der HTTC Wernigerode III hat als Abstiegskandidat das Kreisderby gegen den Tabellendritten TTC Ilsenburg gewonnen. Jedoch ist der Sieg nicht viel wert, weil der ebenfalls abstiegsbedrohte TSV Wimmelburg tags darauf wider Erwarten gegen Riestedt gewann. Damit hat sich die prekäre Tabellensituation für die HTTC`ler nicht verändert.

TTC Ilsenburg - HTTC Wernigerode III 5:10. In der Darlingeröder Sandtalhalle gingen die Ilsestädter als Tabellendritter trotz einer Ersatzstellung im unteren Paarkreuz gegen den Tabellenvorletzten als Favorit ins Derby. Allerdings verlief der Auftakt aus Ilsenburger Sicht zumindest in den Doppeln sehr ernüchternd. Die für ihre Doppelschwäche bekannte HTTC-Dritte indes nutze die Gunst der Stunde und knöpfte den etwas schwunglos agierenden Ilsenburgern überraschend deutlich alle drei Doppel ab.

Im ersten Durchgang punkteten André Seelemann (3:0 -Sebastian Seil und Kay Brehsan (3:1 -Mario Zerner) im oberen sowie Wolfgang Hamann (3:0 -Alexander Lampe) im mittleren Paarkreuz für Ilsenburg. Dem stand nicht nur die Niederlage von Tobias Dibowski gegen Andreas Klinge, sondern vor allem das deutliche Wernigeröder Übergewicht im unteren Paarkreuz gegenüber.

Vor Durchgang zwei lag der TTC bereits 3:6 zurück, als Seelemann wegen Zerners unnötiger Nörgelei nach einem Netzball dem Wernigeröder den Sieg bereits nach dem 1:1-Satzgleichstand schenkte.

Danach brachten die Vier-Satz-Siege von Brehsan gegen S. Seil und Hamann gegen Klinge letztmals zwei weitere Punkte auf das Konto der Ilsestädter. Zuvor ließ Dibowski nach einer 2:0-Satzführung im dritten Satz zwei Matchbälle gegen Lampe ungenutzt, um im fünften zu verlieren. Als danach die HTTC`ler André Karow und Martin Schrader abermals keine Mühe hatten, um das mit Reinhard Duske und Manfred Bohnstedt schwache untere Ilsenburger Paarkreuz zu besiegen, stand der Sieg der HTTC-Dritten fest.

TTC Ilsenburg: Seelemann (1), Brehsan (2), Dibowski, Hamann (2), Witteweg (2,5), Duske, Bohnstedt.

HTTC Wernigerode III: Zerner (1,5), Seil (0,5), Lampe (1,5), Klinge (1,5), Karow (2,5), Schrader (2,5).

Germania Schafstädt - Wernigeröder SV 1:14. Nach der Heimpleite gegen Wimmelburg fiel es den Gästen nicht schwer, dem Tabellenletzten an dessen Tischen eine hohe Niederlage zu verpassen. Drei gewonnene Doppel waren dafür eine gute Basis. Wobei Müller/Weißleder im dritten Doppel erst im fünften Satz zum Erfolg kamen. Danach dominierten die Harzer die Begegnung sehr souverän und überließen den etwas überforderten Gastgebern nur den Ehrenpunkt.

WSV Rot-Weiß: Möller, Domogalla, Hartz (aale 2,5), Müller (1,5), Schmidt, Weißleder (je 2,5).