Die Red Devils Wernigerode haben sich mit einem 10:7-Heimsieg gegen den VfL Red Hocks Kaufering sportlich rehabilitiert und die Niederlage aus dem Pokalfinale abgehakt. Jeremy Mertens gab nach langer Verletzungspause sein Comeback.

Wernigerode (mvo/sku) l Mit dem gewünschten Erfolgserlebnis im vorletzten Pflichtspiel der regulären Saison, Tabellenplatz zwei und der sicheren Qualifikation für das Meisterschafts-Halbfinale richten die Harzer Floorballer nun ihren Fokus auf die anstehenden Playoffs. Doch zuvor gilt es, am Sonntag in einem weiteren Heimspiel gegen BAT Berlin, den Feinschliff für die finalen Begegnungen vorzunehmen und die Reihen zu festigen.

Einen ersten Härtetest hatten die Roten Teufel bereits gegen die Bayern aus Kaufering. Im ersten und zweiten Drittel spielten die Hausherren zunächst mit zwei Reihen und dominierten die Gäste nach Belieben. Binnen zweieinhalb Minuten, und Toren von Ramon Ibold, Robert Mu¨ller und Vojta Krupicka, war im ersten Durchgang schnell eine 3:0-Fu¨hrung erspielt worden. Den Anschlusstreffer der Bayern beantwortete Tommy Lo¨wenberg kurz vor der ersten Pause mit dem Treffer zum 4:1.

Im Mittelabschnitt präsentierte sich den knapp 250 Zuschauern eine ebenso starke spielerische Leistung der Gastgeber: Zwei Tore von Vojta Krupicka, Ramon Ibold, Joel Ekroos und Juha-Pekka Kuittnen bauten den Vorsprung auf 9:1 aus.

Comeback von Mertens

Im letzten Drittel stellten die Red Devils aufgrund der deutlichen Führung auf drei Reihen um. Hier konnten zahlreiche Nachwuchsspieler, darunter auch die Youngsters Florian Hellmund und Christopher Suske, erste Bundesliga-Erfahrung sammeln. Auch Jeremy Mertens gab nach langer Verletzungspause als Spieler und Kapitän sein Comeback. "Wir haben in den ersten beiden Drittel gezeigt, welche spielerischen Qualitäten unseren Kader ausmachen. Wir wollten aber auch dem Nachwuchs weitere Einsatzzeiten geben. In Anbetracht der Führung war es die richtige Entscheidung, auch wenn wir im letzten Drittel noch einige Gegentore gefangen haben", sagte Devils-Trainer Peter Gahlert. Zu Beginn des Schlussdrittels verkürzte Kaufering zunächst auf 2:9, kurz darauf schraubte Max Riechel den Spielstand mit 10:2 weiter in die Höhe. In der Schlussphase kamen die Gäste noch zu fünf weiteren Treffern, doch der Sieg war zu keiner Zeit wirklich in Gefahr.

Red Devils Wernigerode: Einecke, R. Mu¨ller, Ibold, Fiedler, Piittisja¨rvi, Krupicka, Blume, Willingmann, Lo¨wenberg, Hellmund, Riechel, Kuittinen, Schmidt, Mildner, Mertens, Suske, P. Mu¨ller, Ekroos, Severin.