Halberstadt (fbo) l Der SV Martineum Halberstadt hat das Landesligaspiel bei den Bastards Halle mit 81:62 gewonnen und bestätigte damit seinen Aufwärtstrend.

Nach dem zuletzt erfolgreichen Heimspiel konnte nun auch endlich wieder auswärts gepunktet werden. Mit Blick auf die Tabelle waren die Halberstädter der klare Favorit und so begann auch das Spiel. Mit einigen leichten Ballgewinnen und schnellem Umschaltspiel erarbeitete sich der SVM eine gute Zwölf-Punkte-Führung im ersten Viertel. Die Bastards, nur zu fünft angetreten, konnten in dieser frühen Phase nichts entgegen setzen.

Im zweiten Viertel ließ das Tempo etwas nach, so dass die Gastgeber zurück ins Spiel fanden. Mit solider Offensive konnten die Bastards das Viertel mit 21:20 sogar für sich entscheiden. Wieder einmal zeigte sich die Schwäche der Martiner, die einen vermeintlich schwachen Gegner durch fehlende Konsequenz an beiden Enden des Feldes zurück ins Spiel ließen. Mit 33:44 aus Sicht der Hallenser ging es in die Pause.

Das dritte Viertel entwickelte sich nicht besser. Weiterhin wurden im Angriff leichte Punkte liegen gelassen und in der Verteidigung zu wenig zugepackt. Glücklicherweise, aus Sicht des SVM, konnten die Bastards kein Kapital aus den Nachlässigkeiten der Gäste schlagen und so blieb es bei einer zweistelligen Führung am Ende des dritten Viertels.

Im Schlussabschnitt wurde der Vorsprung noch einmal ausgebaut. Alle zehn Aktiven des SV Martineum trugen sich in die Punktestatistik ein, wobei vier Akteure zweistellig punkteten. "Das spiegelt den positiven Trend der vergangenen zwei Partien wider", so Spielertrainer Marc Fenner. "Die Mannschaft agiert wieder besser zusammen und kann sich auf eine breite Basis an guten Einzelspielern stützen."

Schon am kommenden Sonnabend um 14 Uhr empfängt der SVM im heimischen Martineum die Eintracht aus Hohenwarthe. Hohenwarthe belegt im Moment den letzten Tabellenplatz, ist aber dennoch nicht zu unterschätzen. Mit einem Sieg in Halberstadt würden sie sich in eine gute Position bringen, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. "Es könnte also spannend werden", blickte Fenner voraus.

SV Martineum: Adler (5), Göhler (4), Gornenski (6), Krüger (6), A. Langer (15), J. Langer (10), Nossal (12), Schulze-Janzing (2), Schwarz (16), Walter (5).