Zwei Judoka des VfB Germania Halberstadt haben bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt/Oder wertvolle Erfahrungen gesammelt. Bei den Titelkämpfen der U 21 war für Lisa-Marie Walz und Kevin Jäger trotz guter Leistungen bereits in den Auftaktkämpfen Endstation.

Halberstadt (hhe/ige) l In Frankfurt/Oder wurden die Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U21 ausgetragen, vom VfB Germania Halberstadt hatten sich Lisa-Marie Walz und Kevin Jäger für das größte nationale Turnier qualifiziert. Für beide jungen Judoka war bereits die Teilnahme an dieser Meisterschaft eine große Überraschung, da sie dem jüngsten Jahrgang dieser Altersklasse angehören.

Während es für Kevin Jäger bereits die dritte Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft war, feierte Lisa-Marie Walz ihre Premiere bei den Titelkämpfen der besten Deutschen Nachwuchs-Judoka. "Es war schon toll, den Einmarsch der Landesverbände für sein Bundesland mitzuerleben und bei der feierlichen Eröffnung mit Nationalhymne dabei zu sein", schildert die junge Halberstädterin ihre Erlebnisse.

Lisa-Marie Walz traf gleich in ihrem ersten Kampf auf eine Gegnerin aus dem starken Landesverband Bayern. Die Halberstädterin kämpfte aufopferungsvoll, wurde aber durch Kampfrichter eindeutig benachteiligt. Da ihre Gegnerin nicht bis zum Kampf um den Finaleinzug vordrang, blieb es es für Lisa-Marie Walz der einzige Kampf bei diesem Meisterschaftsturnier.

Kevin Jäger ging am Sonntag an den Start. Er kämpfte gegen einen Judoka aus dem Landesverband Baden-Württemberg. Dabei gelang es dem Harzer, das Duell über die gesamte Kampfzeit hinweg offen zu gestalten. Am Ende der regulären Zeit hatten beide Kämpfer die gleichen Wertungen zu Buche stehen, es ging ins "Golden Score". Auch die zweite Kampfzeit war fast abgelaufen, als Kevin Jäger eine sehr fragwürdige Bestrafung wegen passivem Kampfverhalten ausgesprochen bekam. Damit war das Duell zu Gunsten des Baden-Württembergers entschieden. Da dieser ebenfalls nicht in den Kampf um den Finaleinzug vordrang, schied auch Kevin Jäger vorzeitig aus.

Somit blieb für die beiden Judoka des VfB Germania Halberstadt eine positive Überraschung aus, doch nach kurzer Zeit der Enttäuschung überwog bei beiden die Freude, überhaupt dabei gewesen zu sein. Auch der VfB Germania Halberstadt zeigte sich stolz, wieder einmal zwei Starter bei einer Deutschen Meisterschaft gestellt zu haben.