Halberstadt (sku) l Die FrauenMannschaft des HT 1861 Halberstadt hat das Nachholspiel in der Bezirksliga Nord/West am Freitag in Langenweddingen deutlich mit 16:33 verloren. Entsprechend enttäuscht war HT-Trainer Denis Schmid: "Wir haben heute überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden und uns deutlich unter Wert verkauft. Im Hinspiel hatten wir ein Unentschieden erkämpft, davon waren wir heute weit entfernt. Auch wenn die späte Anwurfzeit ungewohnt und wir arbeits- und krankheitsbedingt, unter anderem auf Heike Kayser, Josephine Sawall und Sarah Möller verzichten mussten, wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen."

Von Beginn an lief es nicht gut für die HT-Frauen. Im Angriff spielte man mit zu wenig Druck und auch in der Abwehr agierten die Spielerinnen zu passiv. Die Gastgeberinnen kamen so zu vielen einfachen Toren. Bereits nach vier Minuten führte Langenweddingen mit 5:0. In der Folge steigerten sich die HT-Spielerinnen und kamen im Angriff zu guten Aktionen, die vor allem Katharina Jantzen und Deborah Konitzer aus dem Rückraum erfolgreich abschlossen. Der Fünf-Tore-Abstand blieb bis zur 22. Minute konstant (11:6). Anstatt den Rückstand zu verkürzen, vergaben die Halberstädterinnen in den Schlussminuten der ersten Halbzeit drei Konterchancen und einen Siebenmeter. Das nutzte der Gegner und baute seinen Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf 18:9 aus.

Den zweiten Durchgang nutzte HT-Trainer Schmid, um im Angriff und der Abwehr mehrere Varianten für die verbleibenden drei Punktspiele auszuprobieren. Abschließend stellte er fest: "Das Spiel müssen wir abhaken. Bis zum Ende der Saison spielen wir noch zuhause gegen Salzland und Ilsenburg sowie in Oschersleben. In den Spielen wollen wir uns besser präsentieren und die insgesamt gute Entwicklung unter Beweis stellen."