Halberstadt (fbo) l Bereits zum fünften Mal machten sich Sportler der DLRG Ortsgruppe Halberstadt auf den Weg zum Trainingslager ins spanische Roses. Auf Grund der Tatsache, dass es keine Osterferien gab, nahmen nur drei Sportler daran teil. Es wurde täglich zweimal in verschiedenen Einheiten im Wasser, auf dem Wasser und am Strand trainiert. Dabei kam es darauf an, die Fähigkeiten beim Schwimmen im Meer, auf den Rettungsgeräten Board (ähnlich einem Surfboard) und dem Rettungskajak auf dem Meer zu erlernen und zu festigen. Beim Strandtraining wurden Ausdauer und Geschicklichkeit geschult. Am Ende der anstrengenden Woche standen zwei Wettkämpfe an.

Zuerst kamen die Einzelwettbewerbe. Kaya Reinitz schlug sich taktisch klug in den Vorrunden und qualifizierte sich für das Finale. Dort gelang ihm ein Riesencoup. Für das "Oceanman" (bei diesem Wettkampf werden die Disziplinen Schwimmen, Board und Rettungskajak ausgelost und hintereinander absolviert sowie am Ende mit einer Rennstrecke im Sand komplettiert) gab es eine für ihn günstige Auslosung. Am Ende des kräftezehrenden Wettkampfes lief er mit Riesenvorsprung zu einem ungefährdeten Sieg. Gesine Ahrens und Aaron Ochmann verpassten knapp das Finale, sammelten aber wertvolle Erfahrungen.

Am zweiten Wettkampftag gab es spannende Mannschaftswettkämpfe. Die Halbertstädter Gesine Ahrens, Kaya Reinitz und Aaron Ochmann verstärkten ihr Team mit Julia Henning und Niklas Stachelbeck. Gemeinsam erkämpften sie sich in den Vorrunden die Finalteilnahme. Dort erreichten sie einen respektablen elften Rang. Ohne die Verletzung, die sich Gesine in der Vorrunde zugezogen hatte, für sie sprang kurzfristig die Physiotherapeutin Margret Just ein, wäre eine bessere Platzierung möglich gewesen.

Für die mitgereisten Fans waren es packende Wettkämpfe. Im Übrigen hatte man für sie ein interessantes Programm z.B. mit Ausflug nach Barcelona zusammengestellt.

Zum Trainingslager waren auch Sportler und Betreuer der Ortsgruppe aus Haltern beteiligt. Zwei Sportlerinnen dieser Gruppe wollten auch an diesem Trainingslager teilnehmen. Sie wurden Opfer des Flugzeugunglücks in den Alpen. Ihnen wurde bei einer bewegenden Blumenzeremonie durch alle anwesenden Sportler auf dem Meer gedacht.

Abschließend bedanken sich die Sportler bei Wettkampfrichterin Grit Ahrens, Wettkampfrichter und Trainer Holger Förster, Trainerin Ramona Wille, den Physiotherapeutinnen Margret Just und Kerstin Proske und den mitgereisten Fans. Ein Dank geht auch an den Vorstand der Ortsgruppe, der nach längerem Tauziehen dem dringend notwendigen Materialtransport zugestimmt hatte.