Blankenburg (fbo) l Zum letzten Spiel der Saison hatten die Blankenburger Handball-Männer das Team der TSG Calbe II zu Gast. Praktisch mit dem letzten Aufgebot verhinderten die Blütenstädter, dass sie diese Begegnung absagen mussten.

Da die Gäste mit "voller Kapelle" antraten, war schon vor dem Spiel klar, dass es für die SG Stahl nur um ein gutes Ergebnis gehen konnte.

Bis zum 3:4 verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Deutlich zu sehen waren die Abstimmungsschwierigkeiten der Blankenburger im Angriff. Das war keine eingespielte Mannschaft. Vieles blieb Stückwerk. Einzelaktionen prägten das Spielgeschehen. Hervorzuheben ist hier die Leistung von Tillmann Walter, der der torgefährlichste Angreifer auf Seiten der Blütenstädter war. Dann fiel auch Louis Niemann verletzungsbedingt aus, so dass nur noch ein Wechselspieler übrig blieb. Bis zum 7:10 war das Spiel dennoch offen. Dann setzten sich die Gäste Tor um Tor ab. Dabei war die bessere Spielanlage deutlich erkennbar. Bis zum Halbzeitpfiff der sicheren Schiedsrichter aus Borne warfen die Saalestädter eine 17:10-Führung heraus.

Nach dem Wechsel nahm das Spiel weiter den erwarteten Verlauf. Die Blütenstädter mühten sich und kämpften, waren aber in ihren Mitteln limitiert. Die Gäste spielten souverän und sicher und bauten so ihren Vorsprung stetig aus. Beim 13:23 betrug der Rückstand der SG erstmals zehn Tore. Als die Schiedsrichter die einseitige Partie nach 60 Minuten abpfiffen, stand es 33:20 für die TSG Calbe II. Damit beenden die Blankenburger die Saison auf einem guten neunten Platz.

" Wir wollten das Spiel nicht absagen. Am Ende waren wir aber froh, noch eine spielfähige Mannschaft zusammenbekommen zu haben. Trotzdem können wir nach dieser Saison mit dem Erreichten zufrieden sein. Wir wollten uns gegenüber dem Vorjahr verbessern und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Das ist uns voll und ganz gelungen. Und das trotz der Abgänge von Felix Wilde und Sebastian Dieterich. Zur neuen Saison gilt es, die nachrückenden jungen Spieler zu integrieren, um weiter erfolgreichen und attraktiven Handball in Blankenburg zu spielen", blickte das Trainergespann Malter und Fickenwirth auf das letzte Spiel und die gesamte Serie 2014/15 zurück.

SG Stahl Blankenburg: Eli - Niemann (1), Müller, Fricke (2), Gaßmann (2), Kalinowski (4), Walter (9), Schlemminger (2), Wienbreier.