Mit einer Festwoche beging der Behinderten- und Rehabilitationssportverein (BRSV) Wernigerode gleich zwei Jubiläen. Sportlicher Höhepunkt der Aktivitäten war das Jubiläumssportfest, an dem knapp 50 Starter aus den eigenen Reihen und des Kneipp-Vereins Ilsenburg teilnahmen.

Wernigerode l Mit der Festwoche verband des BRSV Wernigerode gleich zwei Jubiläen: "40 Jahre Prävention und Rehabilitation von Herzerkrankungen" und das 25-jährige Bestehen des eigenen Vereins. Zum Auftakt fand eine Festsitzung statt, zu dem zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Kommunalpolitik und Sport im Kultur- und Kongresszentrum begrüßt wurden.

Es folgte ein Forum für Hausärzte, Vertreter der Krankenkassen und interessierte Mitglieder des Vereins, das besonders bei den Ärzten und Krankenkassen auf ein enttäuschendes Interesse stieß. Trotz zahlreicher persönlicher Einladungen informierte sich Dr. Hendrik Straub als einziger Mediziner beim Vortrag von Vereinsarzt Hans-Peter Stöckmann über die Verfahrensweisen des Rehabilitationssports. Nach einem Reha-Trainingsprogramm für die Öffentlichkeit wurde es zum Aktivtag beim gemeinsamen Kegeln der Mitglieder im Sportzentrum Gießerweg erstmals sportlich.

Als abschließender Höhepunkt der Festwoche war das Jubiläumssportfest in der Kohlgartenhalle geplant. Doch auch hier hielt sich das Interesse der zahlreich eingeladenen Vereine in Grenzen, einzig der Kneipp-Verein Ilsenburg beteiligte sich am Geschicklichkeits-Zehnkampf. Insgesamt 48 Teilnehmer wetteiferten an den unterschiedlichsten Stationen wie Bauchmuskel-Wippe, Minigolf, Eisstockschießen mit Holzstöcken, Tennis-Dribbling, Zielwerfen oder Torwandschießen um Punkte für die Mehrkampfwertung.

Bevor nach gut zwei Stunden die Sieger in den einzelnen Klassen gekürt wurden, schickten alle Teilnehmer - passend zum Jubiläum - 40 rote Luftballons in Form eines Herzens auf die Reise. Mit Spannung werden die telefonischen Rückmeldungen erwartet, welcher Ballon die weiteste Strecke zurücklegte.

Bei der Siegerehrung wurden die drei Erstplatzierten jeder Altersklasse (siehe Infokasten) mit Medaillen und kleinen Preisen geehrt. Der Hauptpreis ging an Alfred Muth, der mit 7510 Punkten das beste Ergebnis aller Teilnehmer erzielte.

Ein Dankeschön richtete der Verein an die Schüler und Schülerinnen des Stadtfeld-Gymnasiums, die beim Sportfest als Kampfrichter ausholfen. Neben einer Spende für die Klassenkasse hat sich Vereinschef Gerhard Hannemann für alle noch eine kleine Anerkennung ausgedacht, die den Schülern zum Sportfest übergeben wird.

   

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