Halberstadt (bkr/ige). Für zwei der drei Vertreter aus dem Harzkreis, die in der Fußball-Landesliga Nord spielen, geht es zwei Spieltage vor Ultimo um nichts mehr. Sowohl der Tabellendritte VfB Germania Halberstadt II als auch der FC Einheit Wernigerode (8.) haben mit dem Auf- oder Abstieg nichts mehr zu tun.

Anders sieht es für den SV Stahl Thale (14.) aus. Die Thalenser haben noch Minimalchancen auf den Klassenerhalt. Und da gibt es morgen bei Eintracht Mechau (13.) das direkte Aufeinandertreffen der beiden Abstiegskontrahenten. Hier zählt für Thale nur ein Sieg, alles andere würde für die Stahl-Fußballer den Abstieg bedeuten.

Wesentlich entspannter kann Germanias Zweite das Heimspiel gegen den Tabellenletzten 1. FC Aschersleben angehen. "Auch wenn es um nichts mehr geht, wollen wir daheim noch einmal Gas geben und gegen den Letzten unsere Heimstärke demonstrieren. Außerdem wollen wir drei Punkte holen, um unseren dritten Platz zu fes- tigen", meinte VfB-Trainer Ingo Vandreike. Er hofft, dass die Zuschauer auch schönen Fußball zu sehen bekommen. Die personellen Voraussetzungen dafür sind da, denn alle Spieler sind an Deck.

Der FC Einheit Wernigerode trifft im letzten Heimspiel auf die TSG Calbe (5.), nach zuletzt enttäuschenden Leistungen steht Wiedergutmachung auf der Tagesordnung. "Für unsere Leistungen und Ergebnisse in den letzten Spielen haben wir zurecht harte Kritik bekommen, wir haben zu keiner Phase unser Leistungsvermögen abgerufen. Im letzten Heimspiel brennt die Mannschaft auf Wiedergutmachung, für einen Sieg müssen sich alle Spieler in besserer Form als in den Vorwochen präsentieren", so Trainer André Dzial. Mit Nick Schmidt, Stefan Ramme, René Pape und Marco Oberstädt kehren vier Stammspieler in den Kader zurück, um für die 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel Revanche zu nehmen.