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Mechau l Wer am Sonnabend zehn Minuten zu spät in den Mechauer Sportpark kam, verpasste zwei Tore. Der Schaden hielt sich aber in Grenzen, denn gegen einen desolat auftretenden Gastgeber ließen die Kicker von Einheit Wernigerode fünf weitere Treffer folgen.
Die 1:7-Niederlage gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn kam einer Demütigung gleich. Desolates Defensivverhalten und wenig zwingendes Angriffsspiel sahen die 84 Zuschauer bei regnerischem Wetter vom Gastgeber. Das Team von Karsten Stein, lautstark unterstützt und später gefeiert von den mitgereisten Fans, nutzte die Fehler der Eintracht konsequent aus.
Per Doppelschlag (7./8.) brachte Kapitän Tino Leßmann seine Mannschaft früh mit 2:0 in Führung. Die Wernigeröder überzeugten auch in der Folge mit Konsequenz. Eine Köpertäuschung reichte Stefan Ramme, um sich Platz zu verschaffen und mit einem platzierten Flachschuss Uwe Hermanni zu überwinden (25.). Schon früh deutete sich ein Debakel an. Bereits vor der Pause wechselte Jürgen Brandt, der sich auch einen besseren Abschied gewünscht hätte, zweimal aus. Manfred Braun (gelb-rot gefährdet) und Philipp Noack gingen, Duc Nguyen Viet und Stefan Rosenberg kamen.
Letzterer stand in der 45. Minute im Blickpunkt. Nach einem Zweikampf zwischen ihm und einem Wernigeröder entschied Schiedsrichter Marvin Oberdörfer auf Strafstoß. Einheit-Keeper Philip Zablinski verlud sein Pendant sicher und traf zum 4:0. Im Gefühl des sicheren Sieges wurden die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit nachlässig und ermöglichten Fabian Kretzschmann den Ehrentreffer. Quasi im Gegenzug markierte Wernigerodes auffälligster Spieler Marco Oberstädt mit feiner Einzelleistung und platziertem Schuss ins lange Eck das 5:1. Oberstädt bekamen die Mechauer während der gesamten Spielzeit nicht in den Griff.
"Nur noch fünf", skandierten die Einheit-Fans. Beim Schlusspfiff fehlten nur noch drei Treffer zur Höchststrafe. Tino Leßmann schnürte aus Nahdistanz zunächst seinen Dreierpack (67.), dann traf Stefan Ramme (73.) zum zweiten Mal. Nicht nur den Gästen wurde die Partie langsam unheimlich. Doch das Stein-Team beließ es trotz weiterer Möglichkeiten beim 7:1-Auswärtserfolg.
Damit schließt der FC Einheit die Landesliga-Saison mit 28 Punkten als Tabellenelfter ab.
Eintracht Mechau: Hermanni - S. Mangrapp, Bauer, Braun (36. Nguyen Viet), Noack (40. Rosenberg), R. Mangrapp, Kretzschmann, Peters, Thiemann, Schwan, Schmidt (52. Grabs).
Einheit Wernigerode: Zablinski - Pape, Kleiner, John (65. Stetz), Günther, Wiese, Ramme, Leventyüz (88. Lindemann), Wipperling, Oberstädt, Leßmann (78. Pook).
Torfolge: 0:1, 0:2 Tino Leßmann (7., 8.), 0:3 Stefan Ramme (38.), 0:4 Philip Zablinski (45. Foulelfmeter), 1:4 Fabian Kretzschmann (46.), 1:5 Marco Oberstädt (48.), 1:6 Tino Leßmann (67.), 1:7 Stefan Ramme (73.); Schiedsrichter: Marvin Oberdörfer (Dahlen); Zuschauer: 85.
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Baustellenarbeiten und öffentlich vergebene Arbeiten ? Ausreden ohne Ende und immer wieder neue . Nein ! Kümmern muß man sich und vielleicht auch mal einigen beteiligten Firmen ganz deutlich sagen und zeigen , dass Ausreden NICHT finanziert werden können . Hier zeigt sich wieder ganz deutlcih : auch diese Baustellen könnten zwei Jahre dauern. Bestes noch nachvollziehbares Beispiel ist doch die Brücke über den Ring Olvenstedter Graseweg / Hindisburger Strasse. Dort ruhte der Bau immer wieder. Und das nach manchmal nur zwei Tage Arbeit in der Woche . Teilweise standen dort nur 3 - 4 Bauarbeiter " rum " . Dann wieder mal 3 4 Wochen absolute Stille. Aber in den Medien fast alle 14 Tage " Ausreden mit dem WARUM " es nicht geht. Jeder private Bauherr wäre bei solchen Bauarbeiten - Baufortschritten bereits Pleite bzw. hätte andere Firmen beauftragt. Aber öff. Dienst ? Wenn Du nicht mehr weiterweist - bilde einen Arbeitskreis !
Neubaustrecken haben mit den neuen Preisen nichts zu tun, die werden zu 90% vom Bund gefördert.