• 20. Mai 2013


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Skispringen Stefan Keil gewinnt Pokalspringen / Carlo Kühnel landet weiteste Sprünge


Oberbürgermeisterpokal bleibt Zuhause

25.06.2012 04:31 Uhr |


Von Ingolf Geßler


Die Siegerehrung der Herren: (von links) Dr. Ronald Brachmann, Michael Dahrmann (2.), Oberbürgermeister Peter Gaffert, Vereinschef Peter Lösler, Sieger Stefan Keil, Phillip von Koseritz (3.), Hannes Boose (4.), Marcel Rudolf (5.) und Dr. Rüdiger Ganske, Präsident des Skiverbandes Sachsen-Anhalt.

Die Siegerehrung der Herren: (von links) Dr. Ronald Brachmann, Michael Dahrmann (2.), Oberbürgermeister Peter Gaffert, Vereinschef Peter Lösler, Sieger Stefan Keil, Phillip von Koseritz (3.), Hannes Boose (4.), Marcel Rudolf (5.) und Dr. Rüdiger Ganske, Präsident des Skiverbandes Sachsen-Anhalt. | Foto: Ingolf Geßler Die Siegerehrung der Herren: (von links) Dr. Ronald Brachmann, Michael Dahrmann (2.), Oberbürgermeister Peter Gaffert, Vereinschef Peter Lösler, Sieger Stefan Keil, Phillip von Koseritz (3.), Hannes Boose (4.), Marcel Rudolf (5.) und Dr. Rüdiger Ganske, Präsident des Skiverbandes Sachsen-Anhalt. | Foto: Ingolf Geßler

Ein Lokalmatador hat den "Pokal des Oberbürgermeisters" gewonnen. Stefan Keil vom Ski-Klub Wernigerode entschied die Herrenkonkurrenz auf der Zwölfmorgentalschanze zu seinen Gunsten.

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Wernigerode l Obwohl die Meldungen nur sehr schleppend eingingen, verzeichnete der gastgebende Ski-Klub Wernigerode mit 61 Skispringern ein tolles Teilnehmerfeld. "Da schon einen Tag später in Willingen ein Springen der Nord-Westdeutschen Mattenschanzentournee auf dem Programm stand, haben wir sogar eine Absage in Erwägung gezogen. Am Ende hatten wir aber doch noch ein gutes Starterfeld zusammen, sowohl von der Anzahl als auch vom Leistungsniveau", freute sich SKW-Präsident Peter Lösler.

Der Ski-Klub Wernigerode verdiente sich nicht nur als Organisator Bestnoten, auch sportlich trumpften die heimischen Weitenjäger mit sehr guten Ergebnissen auf. Bei den jüngsten Springern der Altersklasse 7 erzielte Anakin Neubarth den dritten Platz, Schwester Lilli Marleen gewann die Sonderklasse auf der Kinderschanze. Die Konkurrenz der AK 8/9 auf der Schülerschanze entschied mit Lena Bienek vom WSV Harzgerode ebenfalls eine Harzerin zu ihren Gunsten.

Die Startnummer ist Programm: Heike Horack gewann zu ihrem 40. Geburtstag das Klassement auf der Jugendschanze

Die Startnummer ist Programm: Heike Horack gewann zu ihrem 40. Geburtstag das Klassement auf der Jugendschanze | Foto: Ingolf Geßler Die Startnummer ist Programm: Heike Horack gewann zu ihrem 40. Geburtstag das Klassement auf der Jugendschanze | Foto: Ingolf Geßler

Auf der Jugendschanze bestätigte Leif Fricke vom SK Wernigerode seine gute Form, er triumphierte in der Altersklasse 10 mit Bestweite des zweiten Durchgangs von 36,5 Metern. Einen halben Meter weiter sprang im ersten Durchgang nur der Braunlager Jannik Semlitsch (37 m), der die Konkurrenz der Schüler 11/12 ebenso souverän gewann. Doppelten Grund zum Feiern hatte Heike Horack vom heimischen Ski-Klub. Die Senioren-Weltmeisterin gewann zu ihrem 40. Geburtstag mit der passenden Startnummer auf der Jugendschanze.

Der Braunlager Carlo Kühnel, der für den SC Willingen startete, verpasste mit 70 Metern im zweiten Durchgang den Schanzenrekord im Zwölfmorgental nur um eineinhalb Meter.

Der Braunlager Carlo Kühnel, der für den SC Willingen startete, verpasste mit 70 Metern im zweiten Durchgang den Schanzenrekord im Zwölfmorgental nur um eineinhalb Meter. | Foto: Ingolf Geßler Der Braunlager Carlo Kühnel, der für den SC Willingen startete, verpasste mit 70 Metern im zweiten Durchgang den Schanzenrekord im Zwölfmorgental nur um eineinhalb Meter. | Foto: Ingolf Geßler

Hochkarätige Sprünge bekamen die Zuschauer auf der großen 63-m-Schanze geboten. Allen voran vom Braunlager Carlo Kühnel, der für den SC Willingen an den Start ging. Mit 70 Metern im zweiten Durchgang verfehlte der Sieger der Jugend 16/17 den Schanzenrekord nur um eineinhalb Meter. In der Schülerklasse 13 trumpfte Justin Lisso vom WSV Bad Schmiedefeld mit Sprüngen von 64,5 und 65,5 Metern auf. Auch in der Jugend 14/15 triumphierte mit Fabian Riede (WSV Oberhof) ein Springer der starken Delegation aus Thüringen. Er lieferte sich dabei ein packendes Duell mit Walter Thalmann und Vincent Becker vom VSC Klingenthal, nur 3,6 Punkte trennten die drei besten Springer dieser Altersklasse. Toni Jericke vom SK Wernigerode folgte mit deutlichem Rückstand.

Der "Pokal des Oberbürgermeisters" blieb jedoch in heimischen Gefilden. Peter Gaffert, der zusammen mit Dr. Ronald Brachmann, Vorsitzender des Ausschusses für Inneres und Sport im Landtag, und Dr. Rüdiger Ganske, Präsident des Skiverbandes Sachsen-Anhalt, die Siegerehrung vornahm, überreichte den schmucken Glaspokal an Stefan Keil vom Ski-Klub Wernigerode. Mit einem starken zweiten Sprung hatte er die beiden Wernigeröder Michel Dahrmann (WSV Bad Freienwalde) und Phillip von Koseritz auf die Podestplätze vewiesen.



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Copyright © Volksstimme 2013
Dokument erstellt am 2012-06-25 04:31:54
Letzte Änderung am 2012-06-25 04:31:54

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