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Ein Lokalmatador hat den "Pokal des Oberbürgermeisters" gewonnen. Stefan Keil vom Ski-Klub Wernigerode entschied die Herrenkonkurrenz auf der Zwölfmorgentalschanze zu seinen Gunsten.
Wernigerode l Obwohl die Meldungen nur sehr schleppend eingingen, verzeichnete der gastgebende Ski-Klub Wernigerode mit 61 Skispringern ein tolles Teilnehmerfeld. "Da schon einen Tag später in Willingen ein Springen der Nord-Westdeutschen Mattenschanzentournee auf dem Programm stand, haben wir sogar eine Absage in Erwägung gezogen. Am Ende hatten wir aber doch noch ein gutes Starterfeld zusammen, sowohl von der Anzahl als auch vom Leistungsniveau", freute sich SKW-Präsident Peter Lösler.
Der Ski-Klub Wernigerode verdiente sich nicht nur als Organisator Bestnoten, auch sportlich trumpften die heimischen Weitenjäger mit sehr guten Ergebnissen auf. Bei den jüngsten Springern der Altersklasse 7 erzielte Anakin Neubarth den dritten Platz, Schwester Lilli Marleen gewann die Sonderklasse auf der Kinderschanze. Die Konkurrenz der AK 8/9 auf der Schülerschanze entschied mit Lena Bienek vom WSV Harzgerode ebenfalls eine Harzerin zu ihren Gunsten.
Auf der Jugendschanze bestätigte Leif Fricke vom SK Wernigerode seine gute Form, er triumphierte in der Altersklasse 10 mit Bestweite des zweiten Durchgangs von 36,5 Metern. Einen halben Meter weiter sprang im ersten Durchgang nur der Braunlager Jannik Semlitsch (37 m), der die Konkurrenz der Schüler 11/12 ebenso souverän gewann. Doppelten Grund zum Feiern hatte Heike Horack vom heimischen Ski-Klub. Die Senioren-Weltmeisterin gewann zu ihrem 40. Geburtstag mit der passenden Startnummer auf der Jugendschanze.

Hochkarätige Sprünge bekamen die Zuschauer auf der großen 63-m-Schanze geboten. Allen voran vom Braunlager Carlo Kühnel, der für den SC Willingen an den Start ging. Mit 70 Metern im zweiten Durchgang verfehlte der Sieger der Jugend 16/17 den Schanzenrekord nur um eineinhalb Meter. In der Schülerklasse 13 trumpfte Justin Lisso vom WSV Bad Schmiedefeld mit Sprüngen von 64,5 und 65,5 Metern auf. Auch in der Jugend 14/15 triumphierte mit Fabian Riede (WSV Oberhof) ein Springer der starken Delegation aus Thüringen. Er lieferte sich dabei ein packendes Duell mit Walter Thalmann und Vincent Becker vom VSC Klingenthal, nur 3,6 Punkte trennten die drei besten Springer dieser Altersklasse. Toni Jericke vom SK Wernigerode folgte mit deutlichem Rückstand.
Der "Pokal des Oberbürgermeisters" blieb jedoch in heimischen Gefilden. Peter Gaffert, der zusammen mit Dr. Ronald Brachmann, Vorsitzender des Ausschusses für Inneres und Sport im Landtag, und Dr. Rüdiger Ganske, Präsident des Skiverbandes Sachsen-Anhalt, die Siegerehrung vornahm, überreichte den schmucken Glaspokal an Stefan Keil vom Ski-Klub Wernigerode. Mit einem starken zweiten Sprung hatte er die beiden Wernigeröder Michel Dahrmann (WSV Bad Freienwalde) und Phillip von Koseritz auf die Podestplätze vewiesen.
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ÖDP, Piratenpartei, Freie Wähler und andere können jetzt Geschichte schreiben, wenn diese allgemein die 5%- Hürde angehen. Während diese für das EU Parlament abgeschafft gehört, weil es bei den vielen Parteien dort nicht entscheident ist, ob da noch 5 deutsche Parteien hinzu kommen, muss die Hürde beim Bundestag und bei Landtagen reformiert werden. Denn laut dem letzten BVG- Urteil ist die Hürde ein erheblicher Eingriff in die Stimmengleichheit der Wahl, der nur bis zu 5% gerechtfertigt ist, um ein anderes hohes Gut zu schützen, die Fähigkeit zur Regierungsbildung und Entscheidungsfindung. Aber letzteres wäre auch dann gegeben, wenn unterhalb der 5% alle Personen beratend in den Bundestag und die Landtage einziehen mit allen Rechten eines Abgeordneten, außer dem Stimmrecht bei einfachen Gesetzen. Und deshalb müsste diese Reform einklagbar sein! Damit können die Abgeordneten von Parteien, die die 5% nicht schaffen Reden halten, Fragen stellen, in Ausschüssen mitarbeiten, das einbringen von Anträgen anregen und mit unterstützen. Das Hauptgegenargument ist, dass ohne Stimmrecht für einfache Gesetze (bei Verfassungsfragen sollten alle Stimmrecht haben, damit die 2/3- Mehrheit nicht verfälscht wird) ja schlechter gestellt wären, als dienormalen Abgeordneten. Aber wen diese eigentlich gewählten Politiker ganz ausgeschlossen sind, sind die noch schlechter gestellt. Und solange eine Koalition zusammenhält, hat eine Opposition, die dauernd überstimmt wird, auch nichts von ihrem Stimmrecht. Und die Reden der ÖDP, Tierschutzpartei, Familienpartei, Piratenpartei, Freien Wähler, der AfD und zum Teil der Linken, der FDP und der Grünen würden viele Debatten bereichern.
Nun ist die Bibel aber ein geschichtlich ungenaues Buch. Das im neuen Testament, wenn es denn stimmt, Pädophile als Synonym für Homosexuelle verwendet wird, wird wohl eher an den Vorurteilen der Christen gelegen haben. Den Untergang des griechischen- und römischen Reiches an der Etablierung von Homosexualität festzumachen, ist jedoch mehr als lächerlich.