Wernigerode l Die Red Devils bleiben weiter in der Erfolgsspur. Nach Erfolgen beim BA Tempelhof Berlin und den Piranhhas Hamburg verbuchten die Bundesliga-Floorballer des WSV Rot-Weiß auch beim VfL Red Hocks Kaufering einen 8:5-Sieg.

Dabei sah es im Vorfeld der Partie gar nicht so positiv aus, denn die Wernigeröder fuhren aufgrund von Krankheit und Verletzungsausfällen mit einer echten Notbesetzung nach Bayern. Neben den beiden Torhütern Kristian Krogius und Jannis Michaelis konnte Devils-Coach Gary Blume auf gerade einmal elf Feldspieler zurückgreifen, darunter mit Sebastian Mennigke und Moritz Schmidt zwei Spieler, die in den vergangenen beiden Wochen aufgrund von Krankheit nicht trainierten.

In Anbetracht der personellen Notsituation begann die Partie besser als erwartet. Vojta Krupicka und Bastian Einecke erzielten die frühe 2:0-Führung. Nach dem Anschluss der Gastgeber bauten Tom Fiedler und Eemli Kyllönen die Führung bis zur Pause auf 4:1 aus.

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Zu Beginn des zweiten Abschnitts erzielte Kaufering den Anschlusstreffer, was die Red Devils und vielmehr Sebastian Mennigke wenig beeindruckte. Kurz nach seiner Einwechslung gegen Mitte des zweiten Drittels erzielte das Wernigeröder Nachwuchstalent seinen ersten Bundesligatreffer. Standesgemäß sackte er natürlich den Ball ein, den er als Andenken mit nach Hause nahm. „Ich freue mich sehr, dass ich endlich mein erstes Tor in der Bundesliga geschossen habe. Der erste Treffer gibt einem jede Menge Motivation“, so der 15-jährige. Nach dem erneuten Anschluss der Hausherren sorgten Bastian Einecke und Eemeli Kyllönen im Verlauf des zweiten Durchgangs mit zwei weiteren Toren für eine beruhigende 7:3-Führung.

Im letzten Abschnitt erhöhte Kaufering nochmal den Druck und entschied letztlich diesen Abschnitt mit 2:1 für sich. Aber auch die Red Devils bejubelten noch einen weiteren Treffer: Vojta Krupicka erzielte das Tor Nummer acht für die Harzer Floorballer.

Die Vorlage kam vom nunmehr beflügelten Youngster Sebastian Mennigke, der sich auch für die kommenden Spiele einiges vorgenommen hat: „Mit dem ersten Tor fällt gleichzeitig jede Menge Druck ab. Jeder wartet darauf und ich selber auch, dass man irgendwann zum ersten Mal in der Bundesliga trifft. Nun kann ich in den nächsten Spielen locker aufspielen und freue mich jetzt schon auf die nächsten Treffer, die vielleicht schon am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen Chemnitz folgen. Ich bin heiß!“

Red Devils: Krogius, Michaelis - Einecke, Krupicka, Kantanen, Fiedler, Bandrock, Kuittinen, Mennigke, Schmidt, Mertens, Selzer, Kyllönen;

Torfolge: 0:1 Vojta Krupicka (1:37), 0:2 Bastian Einecke (5:54), 1:2 Julian Rüger (8:15), 1:3 Tom Fiedler (13:59), 1:4 Eemeli Kyllönen (15:25), 2:4 Daniel Szirbeck (26:06), 2:5 Sebastian Mennigke (33:19), 3:5 Martin Klöck (34:38), 3:6 Bastian Einecke (35:15), 3:7 Eemeli Kyllönen (35:30), 3:8 Vojta Krupicka (43:41), 4:8 Marco Tobisch (51:21), 5:8 Maximilian Falkenberger (54:01).