Haldensleben (spd) l So schnell kann es gehen. Vor zwei Wochen war für den HSV Haldensleben noch Tabellenplatz fünf in der Handball-Sachsen-Anhalt-Liga möglich. Zwei Niederlagen später hat Haldensleben als Neunter einen Punkt Vorsprung zu Platz zwölf. Dieser könnte durchaus ein Abstiegsplatz sein.

Die Aufgaben werden für den HSV nicht leichter, denn am Sonnabend geht es zum HBC Wittenberg, Anwurf ist 15.30 Uhr. Der ist Tabellenvierter, aber auch nur fünf Punkte voraus. Dem Aufsteiger gelang am vergangenen Wochenende eine couragierte Leistung gegen Spitzenreiter Langenweddingen. Der HBC verlor nur 31:32, was die erste Heimniederlage der Saison bedeutete. Mit René Knabe stellt Wittenberg den Zweiten der Torschützenliste und auch sonst ist der Aufsteiger gut unterwegs. Allerdings dürfte die 25:30-Hinspielniederlage noch schmerzen. So wird den HSV ein heißer Tanz erwarten. Das zum Auswärtsspiel wohl wieder zwei PKW reichen, um die Mannschaft zu transportieren, ist für eine erfolgreiche Reise nach Wittenberg nicht förderlich. Zwar ist mit Phillip Demuth ein gelernter Linksaußen zurück und auch Rocco Siegmund steht im Tor wieder bereit, aber dafür ist der Einsatz von Straßburger gefährdet. Krüger und Fuhrmann plagen Erkältungen. Tessmann wird nach vier Wochen Trainingspause ebenso fehlen wie Thysack, der an seinem Studienort verbleiben muss. Fabian Damerau wird in der Rückrunde auf eigenen Wunsch vermehrt in der Zweiten aktiv sein. SR: Hoffmann/Salzer