Niederndodeleben (jpi/dei) l Vor einem Schicksalsspiel steht der TSV Niederndodeleben II am 14. Spieltag der steht Frauenhandball-Sachsen-Anhalt-Liga. Um 13.45 Uhr kommt es in der Wartberghalle zur Begegnung des Tabellenletzten TSV II (0:26) mit dem SV Oebisfelde, der mit 4:22 Punkten Vorletzter ist.

Für beide Mannschaften wird die Luft in der Sachsen-Anhalt-Liga immer dünner. Wenn den Niederndodeleberinnen erneut Zählbares versagt bleibt, scheint der Abstieg unabwendbar. Zu groß wäre der Rückstand auf den rettenden zehnten Tabellenplatz. Im Derby beim HSV Haldensleben II verlor der TSV II mit 17:25. Dort zeigte sich erneut dessen Abschlussschwäche, die sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison zieht. TSV-Trainer Daniel Röwer sieht noch weitere Schwachpunkte seiner Mannschaft. "Wir spielen durchaus ordentlichen Handball. Allerdings gelingt uns das nicht durchgängig. Wir lassen bei Rückschlägen zu schnell die Köpfe hängen, fehlen uns Mut, Leidenschaft und Ehrgeiz. Die Einstellung muss sich ändern, sonst werden wir nichts mehr reißen können."

Nicht anders sieht es bei den Oebisfelderinnen aus. Sie verloren zuletzt in eigener Halle gegen den MSV Buna Schkopau mit 19:28 verloren haben, sondern wegen des Gesamtauftrittes. War der schon der eines Absteigers? Diesen Eindruck können und müssen die Oebisfelderinnen am Sonntag revidieren. In erster Linie mit einem Sieg. Zwei Punkte sind dort, egal wie die momentane Verfassung der SVO-Sieben ist, Pflicht. Im Hinspiel hatte der SVO den TSV jedenfalls im Griff. Mit 29:18 gewannen die Oebisfelderinnen. Gelingt das Vorhaben dagegen nicht, sieht es sehr finster für sie aus. Zwar sind es bis zum rettenden Ufer, gleichbedeutend mit Platz zehn, nur zwei Punkte, doch der SVO kann sich nicht darauf verlassen, dass die dort platzierte SG Weißenfels/Großgrimma nicht punktet. SR: Ulrich/Reitmeyer

Der HSV Haldensleben II tritt am heutigen Sonnabend um 19 Uhr beim Dessau-Roßlauer HV 06 an. In dieser Begegnung stehen sich zwei Tabellennachbarn gegenüber. Dessau ist Achter, auf Platz sieben liegt der HSV II, beide haben jeweils 12:14 Punkte gesammelt. Dem Sieger winkt ein Rang im sicheren Tabellenmittelfeld mit der Option, sich den vorderen Plätzen anzunähern. Das Hinspiel gewann Haldensleben denkbar knapp mit 25:24 Toren. Jürgen Lampe, Trainer der Haldensleber, würde sich über die Wiederholung des Sieges freuen, sieht seine Mannschaft im Moment allerdings als Außenseiter. "Wir haben unser kleines Tief noch nicht überwunden. Mal schauen, was wir in Dessau reißen können." SR: Janik/Müller