In der 2. Fußball-Kreisklasse, Staffel 1, liegt zur Winterpause der Serie 2013/14 eine Fünfergruppe aussichtsreich im Rennen um Staffelsieg und Aufstieg. Mit dem SV Heide Burgstall und dem SV Groß Santersleben II führt ein Duo die Tabelle mit 25 Punkten an.

LandkreisBörde l Die Burgstaller, vor einem Jahr zur Halbzeit Siebenter, verfügen mit 39:13 über das beste Torverhältnis der Staffel. Der Reserve von "Santos" gelang zweifellos der größte Sprung, denn vom vorletzten 13. Rang kletterte sie binnen eines Jahres auf Platz zwei, blieb zudem allein ungeschlagen und kassierte mit zwölf die wenigsten Gegentore.

Wie vor Jahresfrist als Zweiter mischt der SSV SamswegenII erneut vorn mit, ist nun Dritter. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg etablierte sich Traktor 06 Hohenwarsleben gleich auf Rang vier, stellt mit 49 Treffern zudem die beste Offensive.

Mit 21 Punkten und einem Nachholspiel in der Hinterhand kann der Fünfte, der SV Börde Rottmersleben, nach Rang sechs vor zwölf Monaten jetzt noch ernsthaft in den Kampf um die Spitze eingreifen. Mit doch schon größerem Rückstand folgt dann der SV Blau-Weiß Hermsdorf 09, der statt Fünfter vor einem Jahr nun Sechster ist. Eine Position verbesserte sich Blau-Weiß 90 Jersleben. Eine durchaus gute Rolle mit 13 Zählern auf Rang acht spielt der Neuling SV Gutenswegen/Klein Ammensleben II. Nicht an die Vorjahreshinrunde anknüpfen konnte Eintracht Loitsche/Zielitz, denn nach Platz drei blieb jetzt mit immerhin 16 Punkten weniger nur der neunte Rang.

Als Zehnter platzierte sich mit Blau-Weiß Elbe Glindenberg ein Absteiger aus der 1. Kreisklasse. Mit Rang elf verbesserte sich der TSV Schackensleben um eine Position, dürfte aber mit den nur vier erspielten Punkten kaum zufrieden sein. Noch schwächer zeigte sich der SSV Stern ElbeuII, der nach Rang zehn vor zwölf Monaten jetzt ohne jeglichen Punktgewinn als Zwölfter das Tabellenende ziert. Kurz vor dem Start in die Serie hatte Kali Wolmirstedt seine zweite Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen.

Namen und Zahlen

In den bislang 64 ausgetragenen Partien gab es bei sieben Unentschieden 36 Heim- und 21 Auswärtserfolge. 305 markierte Tore ergeben einen Schnitt von 4,77 je Begegnung. Den klarsten Heimsieg feierte Hohenwarsleben mit 16:2 gegen Schackensleben. Auswärts gelang Hermsdorf mit 7:2 in Schackensleben der deutlichste Dreier. Noch keine Auseinandersetzung endete torlos, häufigstes Resultat war in neun Spielen das 1:0. Daheim blieben Burgstall und Groß Santersleben II ungeschlagen. Der SSV Samswegen II gewann alle fünf Vergleiche auf fremden Plätzen, wo ebenfalls "Santos" II nicht verlor. Die Liste der erfolgreichsten Schützen führt Tino Beyer vom SV Heide Burgstall mit 14 Treffern an. Es folgen Sascha Haupt (13), Steven Hoheisel (beide Traktor 06 Hohenwarsleben/12) und Mario Kogeler (Börde Rottmersleben/8).

Insgesamt kamen 276 Fußballer zum Einsatz, von denen 25 in allen Partien ihrer Mannschaft dabei waren. Den größten Kader stellten Elbeu II (30), Gutenswegen/Klein Ammensleben II (29) und Samswegen II (28). Das wenigste Personal benötigten Hohenwarsleben, Burgstall (je 19) und Jersleben (20). Die meisten Aktiven in allen Spielen wirkten für Loitsche/Zielitz (5) und Groß Santersleben II (4) mit, während für Gutenswegen/Klein Ammensleben II und Samswegen II kein Akteur immer dabei war.

2577 Fans passierten die Stadionpforten. Die meisten Zuschauer begrüßten Scha-ckensleben (336), Burgstall (318) und Rottmersleben (288). Das geringste Interesse zeigten die Anhänger in Gutenswegen/Klein Ammensleben (120), Loitsche/Zielitz (162) und Glindenberg (165).

Staffelleiter Friedhelm Genz registrierte 190 Verwarnungen, 13 Ampelkarten und sechs Platzverweise. Die Zahl der Gelben Karten lag zwischen vier für Burgstall und 25 für Glindenberg. Die meisten Gelb-Roten Karten kassierten Glindenberg (3), Hermsdorf, Groß Santersleben II und Jersleben (je 2). Die Roten Kartons verteilten sich auf Hohenwarsleben (2), Rottmersleben, Elbeu II, Hermsdorf und Loitsche/Zielitz (je 1). Die Fairplay-Wertung führen Burgstall, Samswegen II und Rottmersleben an, Schlusslicht ist hier Hohenwarsleben.

Es kamen 24 Schiedsrichter und zwei Assistenten zum Einsatz. Die meisten Begegnungen leiteten Maximilian Soppa (TSV Niederndodeleben/8), Bernd-Dieter Krüper (Eintracht Groß Rodensleben/6), Gerhard Wirsdorf (Eintracht Ebendorf), Burkhardt Pastwa (SSV Stern Elbeu), Rolf Kärsten (Eilslebener SV) und Mathias Drewes (Eintracht Loitsche/Zielitz/alle 5). Die durchschnittlichen Kosten für die Schiedsrichter lagen für die zwölf Teams der Staffel bei 156,39 Euro.