Haldensleben (dei) l Handball-Sachsen-Anhalt-Ligist HSV Haldensleben hat sein wichtiges Heimspiel gegen den HSV Magdeburg verdient mit 29:23 (16:10) Toren gewonnen.

Erstes Aufatmen bei den Gastgebern, da Michael Jahns, Toptorschütze der Liga (im Hinspiel 18 Tore), für diese Partie nicht zur Verfügung stand. Dass dies eine enorme Schwächung für die Gäste war, zeigten gleich die ersten Minuten: Keine einfachen Tor gegen die gut organisierte Haldensleber Deckung. Erst in der neunten Minute das erste Tor zum 1:5. Haldensleben hatte Oberwasser, verteidigte seinen Vorsprung. Nach 20 Minuten wurde bei den Rolandstädtern durchgewechselt. Die Verantwortlichen hatten mit Christoph Hilliger und Nils Schufft zwei Spieler reaktiviert, um den dünnen HSV-Kader aufzufüllen. Hilliger erzielte in der 26. Minute sein erstes Tor, um bei einer unglücklichen Abwehraktion glatt Rot zu kassieren. Dem guten Dennis Domann gefiel das nicht. Das teilte er den Unparteiischen mit und kassierte prompt eine Zeitstrafe dafür - einziger Aufreger in einer ansonsten fairen Partie. Selbst in doppelter Unterzahl trafen die Haldensleber und behielten ihren Vorsprung. Der lautete 16:10 zur Pause, hätte aber höher ausfallen können.

In der zweiten Halbzeit verwaltete Haldensleben den Vorsprung. Magdeburg war an diesem Tag zu schwach und die HSV-Deckung zu aufmerksam.

HSV Haldensleben: Domann,Siegmund - Möritz (1), Fuhrmann (2),Kruse (12), Straßburger (3), Demuth (3), Mucheyer, Schufft, Krüger (5/4), Fister (2), Hilliger (1)

Zeitstrafen: Haldensleben 2, einmal Rot, Magdeburg 3. Siebenmeter: Haldensleben 4/4, Magdeburg 2/0.

Spielfilm: 5:0, 6:1, 6:3, 9:3, 11:6, 13:8, 16:10 - 17:10, 18:14, 20:16, 23:18, 25:19, 27:21, 29:23