Die Rechnung der Baskets Wolmirstedt ist aufgegangen. Sie spielen auch in der kommenden Saison Oberliga-Basketball. Daran ändert auch die 62:86 (34:41)-Niederlage beim Halleschen SC 96 nichts mehr.

Wolmirstedt l Allerdings hing der Klassenerhalt am 18. und letzten Punktspieltag bis zum Ende aller Partien der mit um den Ligaverbleib kämpfenden Teams sprichwörtlich am seidenen Faden.

Die Baskets Wolmirstedt wollten durch einen Auswärtssieg beim HSC 96 den Klassenerhalt sicherstellen. Allerdings fielen verletzungsbedingt die wichtigen Akteure René Schneider und Mathias Cotte aus. Dafür kam Jugendspieler Max Hanold auf einige Minuten Einsatz und machte seine Sache richtig gut.

Im ersten Viertel hielten die Wolmirstedter noch mit den Hallensern mit. Nach und nach setzte sich jedoch die Routine der sehr erfahrenen Gastgeber durch. Zur Halbzeit lagen die Baskets mit sieben Punkten Rückstand noch in Reichweite. Der HSC zog das Tempo weiter an und gewann am Ende dann auch verdient.

Durch die spannende Tabellensituation waren die Baskets nun auf Schützenhilfe angewiesen, um die Klasse zu halten. Falls Justabs Halle das Spiel gegen den BC Anhalt verlieren würde, wären die Baskets weiterhin Oberligist. Allerdings nutzte Justabs seine Chance und gewann knapp gegen einen dezimiert angetretenen BC Anhalt. Jetzt kam alles auf das Spiel Sixers II gegen den Tabellenführer USC Magdeburg an. Sollten die Sixers unterliegen, würden die Baskets in die Landesliga absteigen. Die jungen Sixers gewannen erfreulicher Weise deutlich. Damit spielen die Baskets Wolmirstedt weiterhin in der Oberliga.

"Der Klassenerhalt war für mich eine Spur zu knapp. Die Liga war dieses Jahr extrem ausgeglichen. Wir haben es leider nie geschafft, unser Leistungsvermögen konstant aufs Parkett zu bringen. Das muss sich für die kommende Saison ändern."

Christian Arndt, Trainer der Baskets Wolmirstedt

Baskets Wolmirstedt: Albrecht (10 Punkte), Arndt (10), Dieringer (2), Hanold (5), Köhlert (14), Morawietz, Müller, Reimann (12), Rothkirch (9)