Haldensleben (ige/dei) l Vor einer schweren Aufgabe steht der HSV Haldensleben (Platz zehn/15:23 Punkte) am 20. Spieltag der Handball-Sachsen-Anhalt-Liga, wenn er heute um 17Uhr in der Ohrelandhalle auf den Tabellennachbarn HV Wernigerode (Platz elf/14:24 Punkte) trifft. Für den HSV muss zwingend ein Sieg um Kampf um den Klassenerhalt her.

Da es die Haldensleber bisher nicht geschafft haben, sich durch Erfolge, zum Beispiel bei den beiden Tabellenletzten, vier Punkte mehr zu verschaffen, geht das Zittern nun weiter und steht erneut eine Stunde der Wahrheit an. Gewinnen die Gäste in der Ohrelandhalle, ziehen sie am HSV vorbei. Das dürfte sie beflügeln, die 31:32-Hinspielniederlage wieder wettzumachen. Dem HSV fehlen erneut wichtige Spieler. Zu den Langzeitfehlenden wie Tysack oder Teßmann kommt dieses mal Marvin Möritz hinzu. Ob Hilliger und Kruse, die im Kurzurlaub weilen, rechtzeitig wieder da sind, bleibt abzuwarten.

"Obwohl der HSV Haldensleben unser direkter Tabellennachbar ist und ähnlich wie wir einige Personalprobleme hat, fahren wir nicht mit der Zielsetzung hin, die Partie zu gewinnen. Wir wollen uns im Angriffsspiel kontinuierlich von Spiel zu Spiel verbessern, den Grundstein hierfür muss wieder eine sichere Abwehr legen. In einigen Szenen müssen wir einfach noch mutiger agieren", so die Marschroute von HVW-Coach Björn Ahlsleben. Nachdem Markus Czaja am letzten Wochenende kurzfristig doch zur Verfügung stand und mit elf Treffern zum Matchwinner gegen den Tabellenzweiten HBC Wittenberg avancierte, wird er in Haldensleben und auch die nächsten Wochen berufsbedingt fehlen. Somit stehen den Wernigerödern mit Sebastian Meißner, Stefan Sackmann und Norman Hoffmann auch diesmal nur drei etatmäßige Rückraumspieler im Aufgebot, vielleicht ein Vorteil für Haldensleben. SR: Eckert/Kobilke