Noch zweimal schlafen, dann ist es soweit. Am Ostermontag kommt es im Magdeburger Hans-Germer-Stadion zum Landespokal-Halbfinale zwischen dem FSV Barleben und dem 1. FC Magdeburg. Der Anpfiff erfolgt um 14 Uhr.

Barleben l "Ich hoffe, dass die Mannschaft und der Verein begreifen, dass es eine Riesenchance ist", erklärte Barlebens Coach Stephan Grabinski vor dem Duell mit dem Regionalligisten am Montag.

Der Trainer glaubt an ein mögliches Weiterkommen und die Vergangenheit gibt ihm recht. Am Ostersonntag vor zwei Jahren schaltete ein von Grabinski betreuter Haldensleber SC schon einmal den 1. FC Magdeburg in der Runde der letzten Vier aus (7:6 nach Elfmeterschießen). Neben dem Trainer waren die Madaus-Brüder, Timm Kreibich, Denny Piele und Marcel Probst aus dem aktuellen FSV-Kader aktiv daran beteiligt. An die Sensation denkt Grabinski nicht oft zurück. "Ich habe vorgestern den mdr-Mitschnitt zugeschickt bekommen, dann wird es nochmal frisch. Ansonsten bin ich selten in der Vergangenheit unterwegs."

Die Gegenwart sah für die Barleber, trotz ihrer noch immer ungeschlagenen Saison und dem Erreichen des Halbfinals, zuletzt nicht mehr so positiv aus. Spielerisch überzeugte der Tabellenführer der Landesliga selten. "Wenn wir so spielen wie in den letzten Wochen, dann machen wir nach zehn Minuten Schadensbegrenzung. Ich hoffe, dass wir uns an der Aufgabe hochziehen und uns steigern", macht der Trainer keinen Hehl aus seiner Unzufriedenheit.

Im Austragungsort sieht Grabinski keinen Nachteil. "Die Vereinsführung hat aufgrund von Sicherheitsauflagen so entschieden. Dem müssen wir uns beugen. Ich mache mir keine Gedanken dazu. Wir haben schon viele Punkte zu Hause liegen gelassen. Grün ist der Platz überall."

Im personellen Bereich gibt es beim FSV Barleben keinen Grund zur Klage. "Wir haben sicherlich Spieler, die Problemchen haben, aber ich denke, dass jeder auf die Zähne beißen wird", ist sich Grabinski sicher. Im anderen Halbfinale stehen sich am 30. April der Burger BC und der Hallesche FC gegenüber.