Barleben/Irxleben (dei/als) l Der 27. Spieltag der Fußball-Landesliga, Staffel Nord, wird am Sonnabend ausgetragen. Allgemeiner Anstoß ist 15 Uhr.

Steht Tabellenführer Barleben gegen den Vorletzten des Rankings, Potzehne, vor einer lösbaren Pflichtaufgabe, liegt die Messlatte für Irxleben in Wernigerode deutlich höher.

FSV Barleben - SV Grün-Weiß Potzehne (Hinspiel 2:0). Auf dem Weg zum Titel will sich die Mannschaft um Trainer Stephan Grabinski auch nicht von den Grün-Weißen beirren lassen. Alles andere als die Wiederholung des Hinspielerfolges wäre eine Enttäuschung und dem eigenen hohen Anspruch gänzlich unangemessen. Doch mitunter sind es die vermeintlich leichten Aufgaben, die allzu sorglos machen und Schlendrian nach sich ziehen.

58 Punkte haben die Barleber nach 24 Spieltagen auf ihrem Konto, drei sollen nach Möglichkeit am Sonnabend hinzukommen. Der ärgste Kontrahent im Rennen um die Meisterschaft, der Burger BC, hat 26 Spieltage absolviert und dabei 52 Zähler eingeheimst. Ebenfalls in Lauerstellung, mischt Wernigerode (51 Punkte/25 Spieltage/Rang drei) noch um einen Spitzenplatz mit.

Barlebens Fußball-Vorstandsmitglied Andreas Ibe mahnt deshalb volle Konzentration an. "Wir müssen bis zum Saisonende die Spannung hochhalten. Jeder erwartet von uns am Sonnabend einen klaren Sieg. Soll der gelingen, müssen wir unsere Torchancen effektiv nutzen und leichte Gegentreffer wie zuletzt in Möringen vermeiden." SR: Axel Thiele - Mathias Rommel/Dirk Rittweger

FC Einheit Wernigerode - SV Irxleben 1919 (Hinspiel 2:3). Auf dem Sportplatz an der Mansbergstraße beim Aufeinandertreffen des Tabellendritten Wernigerode und des Tabellenvierten Irxleben steigt das Spitzenspiel der Landesliga Nord. Die Harzer sind auf heimischem Platz noch ungeschlagen und wollen diese Serie natürlich fortsetzen. Die Wernigeröder verfügen mit Schmidt, Gottowik und Oberstädt über ein torgefährliches Dreigestirn, das bereits 49 der 68 Wernigeröder Tore erzielte. Auf die Irxleber Abwehr wird also Schwerstarbeit zukommen. Das Sauerbach-Team will in dieser Begegnung ein Spiel auf Augenhöhe erzwingen und seine Chancen konsequent nutzen. Vielleicht gelingt sogar eine Überraschung wie im letzten Jahr, als man die Harzer in Wernigerode mit 4:1 besiegte. Nach seinem Urlaub ist auch Steven Hahn wieder einsatzbereit. SR: Kay Schröter - Holger Bleck/Dirk Jecht