Der HSV Haldensleben beendet mit einem Sieg die Handball-Sachsen-Anhalt-Liga-Saison 2013/14. Am 26. und letzten Spieltag bescherte der HSV dem scheidenden Trainer Grzegorz Subocz mit einem 34:28 (17:15)-Erfolg gegen den Dessau-Roßlauer HV II einen würdigen Abschied.

Haldensleben l Dank des Sieges zogen die Haldensleber in der Abschlusstabelle noch an den Dessauern vorbei und belegen - wie bereits im Vorjahr - Platz sieben.

Die Dessauer Mannschaft, sie war stark ersatzgeschwächt angereist, verbreitete nur in den ersten Minuten etwas Schrecken - als der HSV seine schnelle 3:1-Führung in einen 3:4-Rückstand verwandelt sah. Das war nach sieben Minuten und von da an bekamen die zahlreichen Zuschauer ein munteres Spiel mit wechselnden Führungen zu sehen. Nach dem 8:7 für die Rolandstädter verpassten selbige - wie so oft in dieser Saison geschehen - einige gute Gelegenheiten. So wurden die Fehler der Dessauer in ihren Angriffen nur sporadisch bestraft. Für eine 14:11-Führung reichte das allemal (23. Minute). Trotzdem ging es nur mit einem knappen 17:15-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Haldensleber, die bis auf den verletzten Domann und beruflich verhinderten Demuth diesmal alle Mann an Deck hatten, das Tempo weiter an. Dessau hatte, da mittlerweile ein weiterer Spieler verletzt im Krankenhaus weilte, kaum noch Optionen. Die Gäste versuchten die Niederlage in Grenzen zu halten. Der HSV Haldensleben versuchte zu zaubern. Beides gelang nur sporadisch.

Immerhin wurden die Zuschauer weiter mit sehenswerten Toren verwöhnt. Es gelang allen Haldensleber Spielern, sich am Torreigen zu beteiligen. Robert Fuhrmann verabschiedete sich in seinem letzten Spiel für die Haldensleber mit sieben Toren. Auf diese Quote brachte es auch Teamgefährte Eric Straßburger. 31:23 hieß es nach 50 Minuten. Da waren die Messen bereits geraume Zeit gesungen.

Mit einem 34:26, dem guten Gefühl eines sicheren Sieges und Freibier verabschieden sich die HSV-Handballer in die Sommerpause.

Die neue Saison wird garantiert nicht minder interessant. Dann mit neuem Trainer und sicher einigen neuen Gesichtern auf der "Platte".

HSV Haldensleben: Schulz, Siegmund - Möritz (3 Tore), Straßburger (7), Fuhrmann (7), Krüger (1), Teßmann (2), Kruse (3), Mucheyer (3), Fister (1), Thysack (4/2), Hilliger (2), Wurzel (1)

Zeitstrafen: Haldensleben 1, Dessau 2. Siebenmeter: Haldensleben 3/2, Dessau 7/6

Spielfilm: 1:0, 3:1, 3:4, 6:6, 8:7, 10:10, 12:10, 14:11, 16:13, 16:15, 17:15 - 21:16, 22:18, 25:19, 27:20, 29:22, 31:23, 33:26, 34:26