Mit einer lockeren Trainingseinheit und einem anschließenden gemeinsamen Grillen sind in der vergangenen Woche Haldenslebens Handballer in die Vorbereitung auf die Saison 2014/15 gestartet.

Haldensleben l In der entspannten Atmosphäre ging es für den neuen Trainer Matthias Schröder und seine Spieler erst einmal um das gegenseitige Kennenlernen, immerhin müssen auch einige Neuzugänge (im Kasten rechts) ins Team integriert werden.

Ganz so locker wird es in den nächsten Wochen natürlich nicht weitergehen. Ab Mitte Juli stehen Cooper Test, Kraft- und Athletiktraining sowie die leidigen Ausdauereinheiten auf dem Trainingsplan. Vom 25. bis 27. Juli fahren die Handballer in ein Trainingslager in den Harz, ab August werden die ersten Testspiele ausgetragen - unter anderem gegen Solpke/Mieste und Staßfurt.

Erst nach der Vorbereitung möchte sich der neue HSV-Coach konkret auf ein Saisonziel festlegen, zum Auftakt verkündete er nur: "Wir möchten uns Spiel für Spiel als Mannschaft und auch spielerisch weiterentwickeln und am Ende werden wir sehen, wofür es reicht." In jedem Falle geht er die Aufgabe optimistisch an: "Wir haben uns in der Breite und auch Qualitativ verstärken können, wir werden die Vorbereitung nutzen, um uns einzuspielen und zusammenzuwachsen. Wir haben eine schlagkräftige Truppe beisammen." In dieser wird allerdings Eric Straßburger fehlen, der den Verein Richtung Aschersleben verlässt.

Nach den Aufstiegsanwärtern befragt, mutmaßte der Trainer: "Es wird sicher eine stärkere Liga als die letzten Jahre. Die beiden Aufsteiger sind nicht zu unterschätzen. Es gibt sicher vier, fünf Mannschaften, die um den Aufstieg kämpfen werden. Dazu zähle ich Calbe, den BSV, Langenweddingen, Wolfen und den HBC. Abstiegskandidat ist wohl wieder die SG Seehausen."