In der zweiten Fußball-Kreisklasse, Staffel III behauptete sich in der Serie 2013/14 der Domersleber SV nach einer starken Rückrunde als Staffelsieger. Dem TSV Wefensleben blieb nur Rang zwei. Beide Teams schafften den Aufstieg.

Landkreis Börde (msm) l Drei Punkte hinter dem TSV landete Traktor Dreileben auf Rang drei.

Im breiten Mittelfeld platzierten sich der Ummendorfer SV II, Eintracht Gröningen II, der Absteiger SV Rot-Weiß Wackersleben, der Osterweddinger SV II, der Absteiger SV Seehausen II sowie Blau-Gelb Ausleben als Neunter. Auf den weiteren Plätzen folgten Fortuna Hamersleben, die SG Klein Wanzleben/Groß Rodensleben II und Neuling Germania Kroppenstedt. Als abgeschlagenes Schlusslicht holte Allertal Wormsdorf lediglich acht Punkte.

Namen und Zahlen

In 156 Spielen gab es 20 Remis, 79 Heim- und 57 Auswärtssiege. 795 Tore (5,10 im Schnitt pro Partie) erzielten die Aktiven auf den Rasen. Den höchsten Sieg fuhr Hamersleben mit 12:2 in Wormsdorf ein. Weitere hohe Siege feierten Domersleben gegen Kroppenstedt mit 9:1, Gröningen II gegen Kl.WZL II/Gr. Rodensleben II mit 8:0 sowie Ummendorf II gegenWormsdorf mit 8:1.

Insgesamt besuchten 4228 Zuschauer die Spiele. Die höchsten Zuschauerzahlen zählten die Begegnungen zwischen Domersleben und Dreileben mit 65, und Wefensleben gegen Ummendorf II mit 64 Zuschauern. Den größten Zuschauerzuspruch erhielten die Ausleber mit 416 und Wefensleben mit 414 Personen. Den geringsten Zuspruch erhielten Wormsdorf mit 262 und Kroppenstedt mit 218 Leuten.

Domersleben war mit 87 Toren die gefährlichste Mannschaft der Saison. Dem gegenüber netzten die Wormsdorfer lediglich 21 mal ein. Ähnlich auch das Bild bei den Gegentoren: Dort kassierte mit 42 Gegentreffern der Staffelsieger die wenigsten, während Wormsdorf mit 90 Toren, die meisten eingeschenkt bekam.

Domersleben verbuchte mit 17 Siegen vor Wefensleben, die 14 mal erfolgreich waren, die meisten Siege. Wormsdorf gelangen lediglich zwei Siege. Kurios: Die SG Kl.Wanzleben II/ Gr. Rodensleben II hatte alle 24 Saisonspiele mit einem Sieg oder einer Niederlage abgeschlossen, sodass kein kein Unentschieden erreicht wurde. 3:1 hieß es 16-mal am Spielende, elf Ergebnisse endeten 3:2, zehn Partien endeten 2:2.Nur das Spiel Wormsdorf gegen Wackersleben blieb torlos.

Ebert knapp vor Weile

Torärmste Spieltage waren der 15. und 17. Spieltag mit jeweils 18 Toren. Die meisten Tore fielen hingegen an den letzten beiden Spieltagen, mit 44 bzw 43 Treffern. Den letzten Spieltag besuchten die meisten Zuschauer, mit 241 wärend am 23. Spieltag lediglich 110 Personen das Geschehen verfolgten.

Als beste Torschützen erwiesen sich Christopher Ebert (Domersleben/35), Robert Weile (Wefensleben/34), Kevin Dudek (Wackersleben/22) sowie Patrick Voigt (Ausleben/19)

Zwei Spieler mit Fünferpack

Marc Günther sowie Ronny Herzberg (beide Hamersleben) erzielten mit fünf "Buden", die meisten Tore in einem Spiel. Zehn Spieler trugen sich mit jeweils einem Eigentor in die Torschützenliste ein.

Drei Eigentorschützen zählte die SG Kl. Wanzleben II/Gr.Rodensleben II auf ihrer Seite.

Desweiteren mussten vier Spiele wegen Nichtantritt vom Sportgericht gewertet werden. Dies betraf die Partien zwischen Ummendorf II und Hamersleben (3:0), Ummendorf II gegen Domersleben (0:3), Osterweddingen II gegen Wormsdorf (3:0) sowie Dreileben gegen Kroppenstedt (3:0). Das Spiel SG Kl. Wanzleben II/Groß Rodensleben II gegen Dreileben musste mit 0:3 gewertet werden, da Klein Wanzleben II einen Spieler unberechtigt mitwirken ließ.

In 156 Partien mussten 438 gelbe, 22 gelb-rote und 18 rote Karten von den Schiedsrichtern verteilt werden. Die wenigsten Verwarnungen kassierte Ausleben mit 21. In der Fairplay-Wertung lagen die Ausleber damit vor Seehausen II und Gröningen II. Osterweddingen II stellte das Schlusslicht der Fairplay-Tabelle.

Die meisten gelben Karten erhielten Chris Wiedenbein (10/Kroppenstedt) und Kevin Reck (9/Hamersleben).

Andre Schädler (Dreileben) war mit Abstand der unfairste Spieler in der abgelaufenen Saison. Er kam in neun Spielen zum Einsatz und sah dabei vier Gelbe, zwei Gelb-Rote und eine rote Karte! Kritik sei hier erlaubt, da ernsthaft hinterfragt werden muss, ob nicht die Sportart verfehlt wurde.

Die meisten Ampelkarten wurden den Teams Wormsdorf, Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II, Domersleben, Dreileben, Wefensleben, Osterweddingen II (je 3), Kroppenstedt (2), Hamersleben und Wackersleben (je 1) gezeigt.

Die häufigsten Platzverweise ereilten Osterweddingen II (4), Wefensleben (3), Hamersleben (2), Dreileben, Domersleben, Kroppenstedt, Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II, Wackersleben, Wormsdorf, Ummendorf II, Seehausen II und Ausleben (je 1).

Mit Routine zum Erfolg

Den ältesten Mannschaftskader stellte Kroppenstedt mit einem Altersdurchschnitt von 31,5 Jahren vor Hamersleben mit 31,2 Jahren. Dagegen stellte Dreileben im Schnitt den jügsten Kader mit 25,2 Jahren, gefolgt von Wefensleben mit 25,9 Jahren. Den höchsten Altersdurchschnitt in einem Spiel hatte Hamersleben am 21. Spieltag in Klein Wanzleben mit 34,8 Jahren, das sogar mit 4:2 gewonnen wurde. An den Spieltagen 25 und 26 hatte Dreileben jeweils mit 23,8 Jahren die mit Abstand jügsten Teams auf dem Platz stehen.

Nur drei Spieler haben in dieser Saison bei allen 24 Spielen ihrer Mannschaft mitgewirkt. Christoph Duckstein und Chris Matthias (beide Wackersleben) sowie Michael Wahrendorf (Ausleben) spielten für ihre Teams jeweils über die volle Distanz.. 17 Spieler kamen auf 23 Einsätze und zwölf Aktive auf22 Partien.

Bernd Müller war mit 55 Jahren der älteste eingesetzte Spieler in der Staffel, im Spiel seiner Eintracht aus Gröningen gegen Wefensleben am 21.Spieltag. Es blieb der einzige Einsatz für seine Truppe. Jan Giesecke (Dreileben) bestritt elf Spiele und war mit 17 Jahen der jüngste Akteur auf dem Feld.

Die meisten Spieler setzte Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II (51) ein, gefolgt von Ummendorf II (40), Osterweddingen II (36), Gröningen II (31), Seehausen II (30), Ausleben (26), Wormsdorf (24), Wackersleben, Wefensleben, Hamersleben (je 23), Kroppenstedt, Dreileben (je 22) und Domersleben (21).

Die Partien wurden insgesammt von 30 Unparteiischen geleitet. Die meisten Einsätze verzeichneten Bernd Meyer (Blau-Gelb Ausleben) mit 16, Peter Zastrow mit 13, Heiko Winter (beide VfB Oschersleben) mit zwölf, Peter Fliegel (SV Neuwegersleben), Jörg Bergling (Germania Kroppenstedt) mit zehn Einsätzen, Rainer Leischner ((TSV Völpke), Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen) mit je neun sowie Walter Lange (SG Bösdorf 08), der auf acht Einsätze kam