Der Ball rollt wieder. In der höchsten Fußball-Spielklasse des Bundeslandes hat gestern der 1. Spieltag begonnen. Der FSV Barleben und der Haldensleber SC steigen heute in die neue Verbandsligasaison ein.

Barleben/Haldensleben l Während der Aufsteiger aus Barleben gegen den 1. FC Lok Stendal Heimrecht genießt, tritt der Haldensleber SC auswärts in Merseburg an.

Nach dem durchaus überzeugenden Auftritt im Landespokal in Förderstedt (5:0-Sieg) dürfte der Aufsteiger aus Barleben gut gerüstet sein für die erste echte Bewährungsprobe der Saison. Zu Gast ab 14 Uhr ist der Vorjahresvierte 1. FC Lok Stendal. Es ist auch das Aufeinandertreffen zweier junger Trainer, die sich nicht in die Karten schauen lassen wollen.

"Barleben hat sich vor der Saison enorm verstärkt, besonders mit Spielern aus der zweiten Mannschaft des 1. FC Magdeburg, die der Trainer (Mario Middendorf, Anm. d. Red) mitgebracht hat, dazu kommen noch Peter Otte aus Auerbach oder Christopher Kalkutschke vom BFC Dynamo. Das ist eine ganz starke Mannschaft", bringt Stendals Trainer Sven Körner den Barlebern die Favoritenrolle etwas näher.

Auf Stendaler Seite sind Franz Erdmann und Niclas Buschke, die aus dem Urlaub zurückgekehrt sind, wieder dabei. Dafür wird Vincent Kühn, der beim 2:0-Pokalsieg in Völpke ein gutes Spiel gemacht hat, fehlen (Urlaub). Nicht sicher ist der Einsatz von Benedikt Nellessen, der sich noch immer mit Leistenbeschweren herumplagt. Er hat am Mittwoch das Training abgebrochen. Sein Einsatz, der wichtig wäre, wird sich kurzfristig entscheiden.

Beim Gastgeber fehlen unter anderem Rico Schönberg, Danny Matthias, Thomas Hagedorn und Christopher Schult. Dafür ist Christian Weiß aus dem Urlaub zurück. Die Partie auf dem Barleber Anger steht unter der Leitung von Sven Tuchen.

Die HSC-Mannschaft um Trainer Roland Zahn und seinen neuen Co-Trainer André Linzert mischt auch dieses Jahr im Konzert der Verbandsliga-Teams mit. Allein dieser Umstand ist aller sportlichen Ehren wert. Welche Rolle sie in dieser anspruchsvollen Liga spielen kann, darauf bekommen die HSC-Fans heute während des Auswärtsauftritts in Merseburg eine erste richtungsweisende Antwort.

Konnte der letzte Vergleich gegen die Domstädter zum Abschluss der alten Saison noch mit 2:1 gewonnen werden, hängen die sportlichen Trauben am Sonnabend höher, denn die Merseburger haben mit diversen Neuzugängen von u.a. FC Carl Zeiss Jena und Sachsen Leipzig fußballerisch aufgesattelt. Neben den Langzeitverletzten Christovao, Kessler, Gießmann, Wojtzyk, Dennis Girke und Kania meldeten sich auch Schütte und Kotulla (beide arbeitsbedingt) sowie Tim Girke, Marcel Helmecke sowie Lucas Krüger für Sonnabend ab.

Geleitet wird die Partie von Melanie Göbel. Der Anpfiff am Ulmenweg in Merseburg erfolgt um 15 Uhr.