Ein Auftakt nach Maß in die neue Kreisligasaison gelang der heimischen Eintracht aus Ebendorf gegen den Favoriten Rogätz. Der knappe 2:1-Sieg fiel etwas glücklich aus.

Ebendorf (hmü) l Beide Mannschaften begannen die Partie vorsichtig, um einen frühen Gegentreffer zu vermeiden. Erst als Dziubiel in der 20. Minute einen Stellungsfehler der Gastgeberabwehr konsequent zum Führungstreffer für die Gäste ausnutzte, spielte Ebendorf mehr auf Angriff.

So gelang dem besten Eintracht-Spieler David Lücke in der 30. Minute der Ausgleich, als er im Strafraum das Leder gekonnt mit der Pike in das kurze Eck zirkelte.

Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit durch den sicher agierenden Schiri Fricke übernahmen zunächst die Gastgeber das Kommando, verzeichneten auch einen Pfostenschuss , ehe Lücke in der 55. Minute einen eher harmlosen Seitfallzieher im Concorden-Tor, zum Erstaunen der zahlreichen Zuschauer,unterbrachte.

Rogätz drängte nun mit Macht auf den Ausgleich und vor allem der beste Spieler auf dem Platz Sascha Kreuseler kurbelte unentwegt das Spiel seiner Elf an. So ergaben sich nun aus der klaren Gästeüberlegenheit zahlreiche Möglichkeiten, aber weder Kreuseler in der 62. Minute noch Heinicke in der 80. Minute vermochten es, selbst beste Chancen zu nutzen. Ebendorf war in den letzten zehn Minuten konditionell eindeutig unterlegen, hatte aber bei den wenigen, sporadischen Angriffen durchaus noch die Möglichkeit, die vorzeitige Entscheidung zu erzwingen, aber weder Röhlinger noch Litzroth brachten den Ball freistehend im Tor unter.

Insgesamt wäre ein Unentschieden gerecht gewesen, aber Concordia als fairer Verlierer, bemängelte selbst die mangelnde Chancenverwertung.

Eintracht: Wille, Krüger, Kutschmann, Salender, Albrecht(Litzroth), Wolff, Schiefer, Röhlinger, Herter, Lücke, Hausbrand.

SV Concordia Rogätz: Waelicke - Kolberg, Kirschnik, Henicke - Vollrath - Hornig, Dziubiel, Kreuseler, Wolf - Gronkowski, Kramp (85. Wolff).

Torfolge: 0:1 Dziubiel (20.), 1:1 Lücke (30.), 2:1 Lücke (55.).

Schiedsrichter: Fricke.

Zuschauer: 20.