In der Fußball-Verbandsliga steht am Wochenende der sechste Spieltag auf dem Programm. Heute versuchen der FSV Barleben, der Oscherslebener SC und der TSV Völpke nach langer Durststrecke mal wieder dreifach zu punkten. Im Sonntagsspiel trifft der HSC auf das Schlusslicht aus Schönebeck.

Landkreis l Immer noch ungeschlagen, aber auch nur mit einem Saisonsieg auf dem Konto, geht der FSV Barleben heute ab 14 Uhr in das Duell gegen Preussen Magdeburg. "Ich denke, wir sind krasser Außenseiter. Preussen ist eine über Jahre zusammengewachsene Mannschaft, die in der Offensive unglaubliche Qualität besitzt", schätzt FSV-Trainer Mario Middendorf den Tabellendritten ein.

Allerdings ist sein Team immer für eine Überraschung gut, muss sich in Sachen Chancenverwertung aber erheblich steigern. Beim 1:1 in Merseburg vergab der Aufsteiger reihenweise gute Möglichkeiten. Weiterhin fehlen wird Bèle, zudem steht hinter dem Einsatz von Christian Weiß noch ein Fragezeichen. Das Spiel auf dem Barleber Anger wird geleitet von Patrick Menz.

Einen deutlichen Abwärtstrend verzeichneten zuletzt die Kicker des TSV Völpke. Gegen die sieglose Mannschaft von Romonta Amsdorf (zwei Remis, drei Niederlagen) sollten wieder Punkte her. Im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen den HSC müssen sich alle Völpker Mannschaftsteile steigern, sonst rutscht der TSV wieder in die Zone, die er aus der Vergangenheit nur zu gut kennt. Schiedsrichter der Partie, die um 14 Uhr angepfiffen wird, ist Christopher Gaunitz.

Bereits vor Saisonbeginn bat Mirko Sauerbach um Zeit, damit sich seine neuformierte Mannschaft an die Verbandsliga gewöhnen kann. Nach dem guten Start gab es für den Oscherslebener SC zuletzt zwei Niederlagen. "Wir sind noch nicht in der Liga angekommen", hat der Coach erkannt. Gegen Arnstedt, das momentan Tabellenzweiter ist, soll die Trendwende gelingen. Beim Personal gibt es im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderungen. Die Partie steht unter der Leitung von Dirk Simon (Anpfiff: 14 Uhr).

Im Rahmen der großen Saisoneröffnung möchte sich die erste Herrenmannschaft des Haldensleber SC natürlich von ihrer besten Seite zeigen. Gegen das Schlusslicht aus Schönebeck - 0 Punkte, 41 Gegentore - sind die drei Punkte fest eingeplant. Der Kader des HSC bleibt weiter klein. Es fehlen Christovao, Hieronymus, Kessler, Kotulla, Schiefer, Wojtzyk, und Markstein. Die Partie im Waldstadion wird um 14 Uhr von Benjamin Petri angepfiffen. Der Eintritt ist frei.