Haldensleben l Vor 111 Zuschauern hat der Haldensleber SC im gestrigen Punktspiel gegen den 1. FC Bitterfeld-Wolfen drei hart erarbeitete Punkte eingefahren. Anders als im Kreisderby beim OSC vor einer Woche trug die Defensiv-Taktik der Elf von Roland Zahn dieses Mal wieder Früchte. Zur Pause hielten die Gastgeber ein torloses Remis. Im zweiten Durchgang schlug dann einmal mehr René Hasse zu und sorgte damit für den Sieg, der die junge Haldensleber Mannschaft weiter im oberen Tabellendrittel hält. Wachgerüttelt wurde der HSC gleich zu Beginn, als es einen Freistoß für die Gäste gab, der aber am rechten Dreiangel vorbeizischte. In der Folgezeit musste Haldenslebens Keeper Florian Switala einige Male seine Klasse zeigen - tat dies aber auch, zum Beispiel bei einer guten Chance von Michael Gohla (12.), oder als er gegen Marcus Plomitzer zur Ecke klärte (41.). Auch die Gastgeber, die in Hälfte eins mit Patrick Burger als einziger Spitze operierten, tauchten ein paar Mal vor dem Tor auf. Es fehlte aber an Durchschlagskraft und Nerven (37. Minute, Eric Strauß).

Die wurde dann mit René Hasse nach der Pause eingewechselt. Der "Bördebomber" bedankte sich, indem er sich in der 57. Minute nach einer Flanke von Patrick Burger von rechts hochschraubte und zum 1:0 einköpfte. Weil Hasse, vom mehrfach über links kommenden Gießmann eingesetzt, und Eric Strauß, der in der 80. nach Berlin-Pass frei auf den Gästekeeper zurannte, ihre Chancen für klare Verhältnisse zu sorgen, nicht nutzten, hieß es in der Schlussphase noch einmal zittern, bevor der Sieg endlich feststand.

HSC: Switala - Mäde, D. Helmecke (62. Gießmann), Siebert, Markstein, M. Helmecke - Kania (26. Strauß), Kotulla, Berlin, Burger - Mühlisch (46. Hasse).

Tor: 1:0 Hasse (56.). SR Sven Schweinefuß.

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