Zehn von zwölf möglichen Punkten holten die vier Verbandsligisten des Landkreises am abgelaufenen Spieltag. Herausragend dabei sicherlich der 5:0-Erfolg des FSV Barleben gegen Spitzenreiter Piesteritz.

Landkreis l Auch ein paar Tage später zauberte die Erinnerung an den Freitagnachmittag Barlebens Trainer Mario Middendorf noch ein leichtes Lächeln in das Gesicht. Seine Mannschaft deklassierte am Tag der Deutschen Einheit den Tabellenführer aus Piesteritz mit 5:0 und sorgte damit für ein Ausrufezeichen. Doch Middendorf wäre nicht Trainer, wenn er solche Leistungen nicht realistisch einzuschätzen wüsste. "Die Jungs haben das hervorragend gemacht, keine Frage. Doch wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Für den Gegner war es ein gebrauchter Tag."

Durch den dritten Saisonsieg klettert der FSV auf Rang fünf. Was ist möglich für die einzig noch ungeschlagene Mannschaft in der Verbandsliga? "Wenn alles gut läuft und wir von Verletzungen verschont bleiben, können wir unter die ersten Fünf kommen", antwortet Middendorf. Die nächsten beiden Gegner in der Liga heißen Völpke und Schönebeck. "Es sind mit die schwersten Spiele, weil du nur verlieren kannst. Wir müssen arbeiten, arbeiten, arbeiten", fordert der FSV-Coach.

Am Sonnabend kommt es auf dem Anger zum Pokalhit gegen den Oscherslebener SC, der nach dem Sieg gegen den HSC in Amsdorf weiter Selbstvertrauen tankte. Das Sauerbach-Team liegt nach dem 4:0-Auswärtssieg auf Rang acht. Bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit genügte dem Haldensleber SC ein Treffer im Waldstadion zum vollen Erfolg. Am Sonntag genießt der Tabellenvierte im vorgezogenen Match gegen Merseburg erneut Heimrecht. Durchgebissen hat sich am Freitag Ingo Herrmanns. Mit Zahnschmerzen spielte der Routinier 90 Minuten in Sangerhausen und durfte sich am Ende über den vierten Saisonpunkt freuen. Am Sonnabend kommt es bereits zum zweiten direkten Duell mit dem Schönebecker SC.