Der Bundesausschuss Leistungssport des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) hat auf der Grundlage der Leistungen der zurückliegenden Saison den Bundeskader 2014/2015 berufen. Sein Berufungsschreiben hat auch Norman Plischke vom Haldensleber Sportclub erhalten.

Haldensleben l Der 16-jährige Schüler des Haldensleber Friedrich-Förster-Gymnasiums hat die Einstufung in den C-Kader des DLV geschafft. Ihm und seinem Trainer Thomas Döde gebührt hierfür höchste Anerkennung und der herzliche Glückwunsch!

Norman hat sich in diesem Leichtathletik-Jahr weiter entwickelt. Seiner Bronzemedaille vom Blockmehrkampf 2013 ließ der junge Mann in diesem Jahr im Februar in Sindelfingen die Silbermedaille im Speerwurf bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften folgen. Als einer der Jüngsten in der Altersklasse U 18 entwickelte sich Normen auch in den darauf folgenden Monaten weiter. Anfang Mai gelang ihm bei einem Werfertag in Leipzig der große Wurf. Genau 70 Meter warf er den 700 Gramm schweren Speer und stieß damit in neue Regionen vor. Ein wenig unglücklich verliefen für Norman dann die Deutschen Meisterschaften im August in Bochum-Wattenscheid. Bei der Absicht sich eine Medaille zu sichern, machte er an diesem Tag übermotiviert nicht alles richtig. Am Ende wurde es Rang fünf. Dennoch, vor Norman und seinem Trainer liegen nun neue und höhere Aufgaben und Ziele. Für die beiden steht als Saisonziel die Qualifikation und die Teilnahme an den U 18-Weltmeisterschaften vom 15. bis 19. Juli 2015 in Cali in Kolumbien.

Zuvor jedoch sind die Wettkampfhöhepunkte, die Deutschen Winterwurf Meisterschaften im Februar in Neubrandenburg und danach die zahlreichen Qualifikationswettkämpfe sowie die DLV-Lehrgänge in Kienbaum bestmöglich zu bestreiten. Die Qualifikationsleistung (71.00 m) mit dem 700 Speer scheint für Norman machbar zu sein. Doch die will auch erst erzielt sein. Das geht nicht von alleine. Die Vorbereitung auf die Mission WM und das große Ziel Kolumbien haben Athlet und Trainer bereits begonnen. Training steht da an erster Stelle und das sechs bis acht Mal die Woche. Neben den Einheiten im Stadion sind der kleine Kraftraum in der Jahnallee und das Studio ebenso wichtig, wie die medizinische und physiotherapeutische Betreuung. All das soll passen, genauso wie das Meistern der schulischen Belange.

Jeder weiß, vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Und der wird fließen, literweise. So ein Ziel zu verfolgen, bedarf täglicher Höchstleistung! Speerwerfer Norman Plischke und seinem Trainer Thomas Döde begleiten die besten Wünsche auf diesem Weg. Zugleich muss es allerdings auch die Unterstützung aus dem Umfeld geben und daran wird es hoffentlich nicht mangeln.