Haldensleben (sku) l Der HSV Haldensleben empfängt heute um 17 Uhr in der Sachsen-Anhalt-Liga den HBC Wittenberg. Ausgetragen wird das Spiel aber nicht in der heimischen Ohrelandhalle, sondern in Süplingen. Für beide Vereine geht es in dieser Begegnung um sehr viel. Der HSV ist nach fünf Spielen mit 2:8 Punkten lediglich Vorletzter, Konkurrent Wittenberg ist nur unwesentlich besser und steht mit 3:5 Punkten einen Platz besser da, hat aber erst vier Spiele absolviert. "Wir hätten das alles einfacher haben können und stehen deshalb nun mächtig unter Druck. Wir sind eigentlich zum Siegen verdammt", sagte HSV-Trainer Matthias Schröder. Besonders die große Diskrepanz zwischen Angriff und Abwehr bereitet Schröder weiterhin Sorgen. "Wenn wir nach vorne spielen, dann sieht das ganz gut aus. Aber sobald wir ins Hintertreffen geraten, dann wirken wir sehr schnell unsicher", so die Einschätzung. Als großes Manko bleibt nach wie vor, dass die vielen Abläufe noch nicht ineinandergreifen. Der bislang ausgebliebene Erfolg nagt daher deutlich am Selbstvertrauen: "Wir werden an den Ergebnissen gemessen, das hilft alles nichts. Dennoch werden wir mit viel Willen und Elan in das Spiel gehen und wollen die zwei Punkte haben."